Diese Komponenten benötigt ein kleines Unternehmen für die Server-Virtualisierung

Der erfolgreiche VMware-Einstieg

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Der ESXi-Hypervisor

Die Entscheidung für eine Virtualisierungssoftware hat weitreichende Konsequenzen und Admins sollten sich, da sie sich über Jahre an einen Hersteller binden, diese gut überlegen. Die Wahl des Hypervisors hat unter anderem Folgen für die vorhandene oder anzuschaffende Server-Hardware.

Tipp:Prüfen Sie vor der Anschaffung eines Servers in derVMware Kompatibilitätsdatenbank, ob dieser von vSphere unterstützt wird. Darüber hinaus müssen Sie auch Netzwerk- und Storage-Hardware entsprechend prüfen.

Welche vCenter-Version mit welcher Datenbank harmonisiert, können Sie ebenfalls VMwares Compatibility Guide entnehmen.

Ein ESXi-Host besteht aus dem von VMware entwickelten Kernel samt TCP-/IP- und Storage-Stack und einer rudimentären Systemumgebung. Diese umfasst zum Beispiel das VMware Management Framework, die Infrastructure Agents, den Hardware Interface Layer und den eigentlichen VM-Support.

Der für die Management-Webservices benötigte http-Daemon, sowie die Shell oder der SSH-Support sind als „Busybox“ realisiert. Busybox vereint verschiedene elementare Unix-Dienstprogramme in einer einzigen Anwendung und läuft in verschiedenen Posix-Umgebungen, wie ESXi.

Die Datenspeicher

Als Datenspeicher kommen wahlweise lokale Festplatten, ein SAN (zum Beispiel iSCSI) oder eine NFS-Freigabe zum Einsatz. Diese werden in Form von Datastores verwaltet. Bei lokalen Festplatten oder iSCSI-Luns verwendet VMware ein eigenes Dateisystem VMFS. Als Format für die virtuellen Festplatten kommt „*.vmdk“ zum Einsatz.

Darum ist die Hardware-Kompatibilität bei vSphere/ESXi besonders wichtig. Da VMware bei ESXi einen monolithischen Kernel verwendet, müssen Hardware-Hersteller ihre Treiber explizit für ESXi entwickeln und testen. Diese erschwerte Integration unter der Kontrolle von VMware ermöglicht dafür das Gewährleisten hoher Stabilität und umfassenden Support.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist