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43 Millionen Bundesbürger nutzen Video-Streaming Der Medienkonsum hat sich drastisch geändert

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Sechs von zehn Internetnutzern sehen sich dort inzwischen kostenlos Videos an. Doch mit höher auflösenden 4-K-Techniken könnte sich das ändern. Die Netzneutralität steht zur Debatte und könnte dazu führen, dass dem Bezahlfernsehen mehr Bandbreite kostenpflichtig zur Verfügung gestellt wird.

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42 Millionen Deutsche streamen im Internet. Mit 60 Prozent Anteil liegen Portale wie Youtube, Clipfish oder Vimeo vor Online-Mediatheken, dem aktuellen Fernsehprogramm oder On-Demand-Portalen.
42 Millionen Deutsche streamen im Internet. Mit 60 Prozent Anteil liegen Portale wie Youtube, Clipfish oder Vimeo vor Online-Mediatheken, dem aktuellen Fernsehprogramm oder On-Demand-Portalen.
(Bitkom)

Video-Streaming hat sich als Form des Medienkonsums fest etabliert. Mehr als drei Viertel aller Internetnutzer in Deutschland (76 Prozent) über 14 Jahre schauen Videos per Stream. Das entspricht gut 42 Millionen Bundesbürgern. Das sind zwei Millionen mehr als noch vor einem Jahr, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt.

Von den 14- bis 29-Jährigen sowie den 30- bis 49-Jährigen nutzen 91 Prozent Video-Streams. Aber selbst unter den Älteren ist Video-Streaming weit verbreitet: 60 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und mehr als ein Viertel (28 Prozent) der über 64-jährigen Internetnutzer schaut Videos per Stream.

„Streaming ändert unseren Medienkonsum grundlegend. Heute schauen Nutzer zu jeder Zeit, an jedem Ort und mit jedem internetfähigen Gerät genau die Inhalte, die sie möchten“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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