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Quantum Stornext 4.0, Teil 2 Der schnelle Datenzugriff auf Hunderte Millionen großer Dateien

| Autor / Redakteur: Bernd Schöne / Rainer Graefen

50.000 verkaufte Lizenzen beweisen es – Spezialisten brauchen spezielle Werkzeuge. StorNext befriedigt gehobene Speicherbedürfnisse, auch wenn nicht alle Lizenznehmer unter dem Zwang stehen dürften, dass sie Hunderte Millionen Dateien verwalten müssen.

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Über Metadaten und geclusterte Gateways zum schnellen, hochverfügbaren Dateizugriff.
Über Metadaten und geclusterte Gateways zum schnellen, hochverfügbaren Dateizugriff.
( Archiv: Vogel Business Media )

Shared-Filesysteme befriedigen die Forderungen nach schnellem Datenzugriff für Hunderte und sogar Tausende von Nutzern, indem das Dateisystem hostseitig Software-Agenten einsetzt. Diese gestatten mehreren Servern bei gleichzeitig hohem Datendurchsatz Zugriff auf das gemeinsam genutzte Dateisystem.

So richtig wohl fühlt sich StorNext deshalb in SANs mit Fibre-Channel oder iSCSI-Anbindung. Diese Umgebung garantiert geringste Latenz und höchstmöglichen Durchsatz und bremst das Dateisystem nicht aus.

Schnelligkeit zählt auch im Dateisystem

Geringste Latenz und höchster Durchsatz waren überhaupt der Grund, StorNext zu entwickeln. Sollten Engpässe entstehen, lassen sich diese durch Hinzufügen weiterer Host Bus Adapter (HBA) beseitigen und auf eine Übertragungskapazität von mehreren Gigabyte pro Sekunde steigern.

Ausreichend für so gut wie alle in der Praxis vorkommenden Anforderungen. Obwohl im SAN zu Hause verfügt StorNext seit der Version 3.0 auch über einen dezentralen Distributed LANClient (DLC).

Er kommt den Bedürfnissen jener entgegen, die aus historischen oder aus reinen Kostengründen in einer Mischumgebung arbeiten, und den weniger kritischen Datenverkehr nicht im SAN, sondern im LAN abwickeln.

Ein Filesystem für viele Client-Betriebssysteme

Verteilte Dateisysteme gibt es für fast alle Betriebssysteme, sie erlauben den nahezu transparenten Zugriff auf Dateien, die auf diversen File-Servern gespeichert sind. Bekannte Vertreter sind: UNIX, NFS (Network File System), AFS (Andrew File System), sowie Microsoft Windows NT.

Allerdings kommen die meisten dieser Dateisysteme nur mit einem Betriebssystem zu Recht. StorNext unterscheidet sich hier von den Mitbewerbern Es ist ein gut skalierbares Filesystem, das mit nur einem Namespace auf über verschiedene Standorte verteilte Disk- und Tape-Libraries zugreift.

StorNext ist nicht nur in der Lage, mehreren Clients gleichzeitig Zugriff auf denselben Inhalt zu ermöglichen, sondern auch einem Nutzer Zugriff auf eine bestimmte Datei über verschiedene Knoten zu gestatten.

High-Performance-Computing

High-Performance-Computing ist eine besondere Art von Rechentechnik. Sie geht in vielen Bereich ans Limit, ist in der Industrie, den Universitäten sowie Forschungseinrichtungen (High Performance Computing) zu Hause, verlangt Speichersystemen und Netzwerktechnik das Letzte ab.

Heterogene, historisch gewachsene Landschaften sind in diesen offenen Arbeitsgruppen die Regel. Ein Umfeld, mit dem die meisten File-Systeme nicht klarkommen. Die einen, weil sie vor der schieren Größe der Dateien in die Knie gehen, die anderen, weil sie mit der Vielzahl der beim Kunden vorhandenen Betriebssysteme nicht fertig werden.

StorNext FS wurde zunächst unter dem Namen CentraVision (CVFS)von Advanced Digital Information Corporation (ADIC) vertrieben. Nach deren Übernahme durch Quantum wurde es zum Bestandteil des Quantum Portfolios, dort weiter gepflegt und ist seit dem Frühjahr 2010 in der Version 4.0 verfügbar. Nun mit deutlich vergrößertem Pointerraum.

StorNext kommt mit Hunderten von Millionen Dateien im Zugriff von tausenden Nutzern genauso zurecht wie mit den Riesenfiles der Medienschaffenden. Mit mehr als 50.000 verkauften Lizenzen und über 4.000 Kundeninstallationen hat das Filesystem schon heute eine kleine, aber zahlungskräftige Kundschaft. Mit einigen Tausend Dollar für die Software beginnt die StorNext Welt, nach oben gibt es keine fixe Grenze.

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