FC-HBAs von Qlogic kommen zu neuen Ehren

Der shared Flash-Speicher im Server-Cluster wird zur SAN-Extension

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Markteinführung im nächsten Jahr

Anscheinend sind schon zwei SSD-Hersteller gefunden, die passend zur Markteinführung SSD-Karten liefern wollen. Die Stromversorgung erfolgt dabei über den PCIe-Slot, die Verbindung wird über das oben erwähnte Kabel hergestellt.

Hochinteressant ist der integrierte Ansatz. Qlogic plant hier auch den Einsatz von Ethernet- oder FCoE-HBAs. Damit könnte man, so Hansen, den Cloud- und Service-Provider-Markt mit optimierten Produkten beliefern, ist aber auch in der Lage NAS-Speichersysteme anzuschließen, die durch die neuesten Versionen von CIFS und NFS wesentlich leistungsfähiger zu werden versprechen.

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Interessant ist diese Variante auch durch die Treiber-Integration. Der bisherige HBA-Treiber, der nur die Netzwerkaktivitäten steuerte, würde dann den SSD-Treiber und einen Filtertreiber integrieren.

Einen Markt erobern

Der Filtertreiber hat die Aufgabe das Worldwide Zoning, also den Verkehr von und zum SAN, und die Cashing-Zonen auf der SSD zu unterscheiden. Das Ganze könnte dann auch noch um die bislang noch in den Kinderschuhen steckende I/O-Virtualisierung ergänzt werden, um jede virtuelle Maschine mit einem individuellen I/O-Kanal zu unterstützen.

Ein Großteil dieser Funktionsanforderungen ist schon durch die altbewährte HBA-Technik von Qlogic abgedeckt. Qlogic hat viel zu bieten, vertraut aber nur bedingt darauf, dass die Kooperationspartner aus der Industrie mitziehen.

Es scheint sogar so zu sein, dass der Adapterhersteller gewillt ist, Mt. Rainier mit einem eigenen SSD-Controller auszustatten, so dass der Qlogic FC-HBA-SSD-Adapter im Ernstfall auch ohne OEM-Partner in den Vertrieb gelangen wird.

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