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Iron Mountain erstellt mit PwC ersten europäischen Information Risk Index

Deutscher Mittelstand liebt das Informationsrisiko

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Das Delegieren der Verantwortung

Gegenstand der Untersuchung war nicht die Abfrage der Firmen auf Ihre technische Ausstattung gegen Viren, Datenverluste, Spionage und andere Gefahren. Es ging vielmehr um die Unternehmenskultur und das interne Sicherheitsstreben aller Mitarbeiter.

In den Antworten auf die Frage nach dem "ultimativ Verantwortlichen", zeigt sich, dass man diese gern dem IT Security Manager (35 Punkte) zuschieben möchte. Mit 22 Prozent folgen der CIO und mit 13 Prozent der CEO, CFO und der Managing Director.

Da es sich scheinbar um digitale Daten und nicht auch um die Aktenberge in Form von Papier handelt, sehen viele die Informationstechnik und die leitenden Kollegen an vorderster Front bei der Bekämpfung des Informationsverlustes.

Restrisiko Firmenkultur

Doch ohne Veränderungen im Mitarbeiterverhalten sowie einem kulturelles Umdenken auf Führungsebene wird sich die gefährliche Risikobereitschaft nicht minimieren lassen. Die Bedrohungen werden in Zukunft nicht kleiner werden, sagte William Rimington von PwC bei der Vorstellung der Studie.

Gern würde man bei Iron Mountain die Verantwortlichen in den Geschäftsetagen wachrütteln. "Unternehmen müssen endlich aus ihrer Informationsapathie aufwachen und eine Unternehmenskultur der Informationsverantwortung etablieren", verlangt Marc Duale.

Dass in den Firmen alle an einem Strang ziehen müssen und es nicht hilfreich ist, mit massiven IT-Investitionen einen Schutz vorzutäuschen, der so nicht herzustellen ist, ist insofern die Klarstellung durch Iron Mountain. Weitere Studien sollen die Entwicklung des Indexes dokumentieren.

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