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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 2 Die bunte Artenvielfalt der Netze

| Autor / Redakteur: Dr. Franz-Joachim Kauffels / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Wenn man mit dem Thema Netze und Datenkommunikation konfrontiert wird, fällt die Orientierung vor allem deshalb oft schwer, weil es eine Vielzahl unterschiedlicher Netze und Systeme gibt. Aber: Ordnung naht und am Ende ist es dann doch nicht so schlimm wie es aussieht.

Grundlagenwissen ist auch bei immer intelligenteren Systemen nach wie vor wichtig
Grundlagenwissen ist auch bei immer intelligenteren Systemen nach wie vor wichtig
( Archiv: Vogel Business Media )

Aus dem Berufsleben sind Netzwerke und Kommunikationseinrichtungen nicht mehr wegzudenken. Seit man weiß, dass sich PCs ohne Netzwerk nicht professionell, effizient, produktiv und sicher betreiben lassen, werden isolierte Arbeitsstationen immer seltener. Viele Unternehmen und Organisationen habend heute bereits eine hundertprozentige Vernetzung ihrer Mitarbeiter erreicht.

Durch die Kommunikationstechnik verschmelzen letztlich aber auch private und berufliche DV. Außerdem hat die E-Business-Welle dazu geführt, dass neben den Mitarbeitern auch Kunden und Zulieferer ins Firmennetz eingebunden werden.

Die moderne Industriegesellschaft prägt immer neue Formen der Informationsbeschaffung, -verteilung, -lagerung und -nutzung. Sind anfänglich von neuen Entwicklungen immer nur wenige betroffen, so breiten sich bestimmte Technologien doch so rasant aus, dass schnell fast jeder damit konfrontiert wird.

Hatten noch vor einigen Jahren neue Entwicklungen immer einen handfesten Grund, wie beispielsweise ein verbessertes Kosten/Nutzen-Verhältnis, scheint es heute oft so, dass neue Technologien – zumindest in ihrer Einführungsphase – ausschließlich einen Selbstzweck darstellen.

Zwei Begriffe aus der Welt der Datenkommunikation sind seit geraumer Zeit absolut en vogue: PC-Netze und das Internet. Beide stellen jedoch nicht gerade neue Technologien dar. Zudem ist das weltumspannende Internet gar kein individuelles Netz, sondern ein Verbund unterschiedlichster Netze (zur Zeit rund 175.000) auf der Grundlage gemeinsamer Regeln, die vor ca. 30 Jahren vom US Department of Defense für das sog. ARPANET zur Kommunikation unterschiedlicher Rechner definiert worden sind.

Internet, ARPANET, BITNET, EUNET oder CS-NET sind Vertreter so genannter Fernbereichsnetze oder Wide Area Networks (WAN) mit sehr vielen Teilnehmer-Rechnern, die über ein ganzes Land oder wie im Fall des Internets sogar über die ganze Welt einschließlich geostationärer Raumstationen verteilt sein können. Schnelle Fernbereichsnetze assoziiert man auch mit dem Modewort Information Highway.

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