Suchen

IoT, Big Data und die Cloud Die Datenlawine rollt

Die Menge an Daten, die tagtäglich erzeugt und gespeichert wird, nimmt mittlerweile unglaubliche Dimensionen an. Leaseweb wollte von Unternehmen wissen, welche Entwicklungen sie als Triebfedern für das ungebremste Wachstum ansehen.

Firmen zum Thema

Die Datenflut zu beherrschen, stellt für Unternehmen inzwischen eine der größten Herausforderungen dar.
Die Datenflut zu beherrschen, stellt für Unternehmen inzwischen eine der größten Herausforderungen dar.
(Bild: IT-Business)

Dem eco-Verband zufolge, werden noch vor dem Jahr 2020 weit über 40 Zettabytes an Datenvolumen - also 40.000.000.000.000.000.000.000 Bytes - pro Monat erzeugt. Das Hosting-Netzwerk Leaseweb hat sich bei 100 überwiegend mittelständischen Unternehmen umgehört, um zu erfahren, worauf sie die in immer rasanterem Tempo ansteigende Datenflut zurückführen.

Woher kommen all die Daten?

91 Prozent und damit das Gros der Umfrageteilnehmer führen die wachsenden Datenberge in erster Linie auf die zunehmende Zahl an Geräten mit Internetanschluss zurück. Dass das Cloud Computing einen entscheidenden Beitrag zu der explosionsartigen Entwicklung leistet, glauben 85 Prozent. Das Internet der Dinge und die steigende Zahl an mobilen Lösungen - angefangen von Smartphones bis hin zu Wearables - halten 83 Prozent der von Leaseweb befragten Unternehmen für einen weiteren entscheidenden Auslöser. Big Data (69 Prozent), Sensoren, die Daten zu Analysezwecken sammeln (64 Prozent) und Streaming (62 Prozent) sind aus Sicht der Unternehmen weitere Faktoren, die den Datenstrom anschwellen lassen.

„Es gibt viele durchaus plausible Erklärungen für die stetig wachsenden Datenmengen. Unstrittig ist indes die Tatsache, dass wir mit immer mehr Daten fertig werden müssen“, sagt Benjamin Schönfeld, Geschäftsführer von Leaseweb Deutschland und prognostiziert: „Es wird künftig einen unmittelbaren Zusammenhang geben zwischen der Fähigkeit einer Firma mit der wachsenden Datenflut intelligent umzugehen und dem unternehmerischen Erfolg.“

Weitere Ursachen

Als weitere Datentreiber wurden Industrie 4.0 (62 Prozent), selbstfahrende Autos (54 Prozent), Mobile Payment (52 Prozent), Software-as-a-Service (51 Prozent), E-Commerce einschließlich Mobile Commerce (49 Prozent) sowie Gaming und Entertainment (34 Prozent) benannt.

(ID:44115746)

Über den Autor