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Neue VMware OpenStack-Distribution und vSphere 6

Die erste einheitliche Plattform für Hybrid Clouds von VMware

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VM-Ware-Layer: Computing

Mit mehr als 650 neuen Features bietet VMware vSphere 6 neue Möglichkeiten, um den Anforderungen an unternehmenskritische und Cloud-native Anwendungen nach höherer Leistung, Skalierbarkeit und Konsolidierungsraten gerecht zu werden. Hier die Neuerungen in Srichworten:

VMware will mit ein paar Virtualisierungs-Mythen aufräumen. Mehr dazu im Whitepaper: "The Top Virtualization Myths – Debunked".
VMware will mit ein paar Virtualisierungs-Mythen aufräumen. Mehr dazu im Whitepaper: "The Top Virtualization Myths – Debunked".
(Bild: Vmware)

  • Höhere Skalierbarkeit durch die Steigerung der Maximalkonfiguration:
  • Virtuelle Maschinen unterstützen bis zu 128 virtuelle CPUs (vCPUs) und 4 Terabyte (TByte) virtuellen RAM (vRAM).
  • Hosts unterstützen bis zu 480 CPUs und 6 TByte RAM, 1.024 virtuelle Maschinen pro Host und 64 Knoten pro Cluster.
  • Erweiterte Unterstützung für die neuesten x86-Chipsätze, -Geräte, -Treiber und -Gastbetriebssysteme. Eine vollständige Liste der unterstützten Gastbetriebssysteme stehen im VMware-Kompatibilitätsleitfaden
  • Herausragende Grafik mit Nvidia Grid vGPU profitieren virtualisierte Lösungen von allen Vorteilen der Hardware-beschleunigten Nvidia-Grafik-Performance.
  • Instant Clone – Hierbei handelt es sich um eine in vSphere 6.0 integrierte Technologie, die die Grundlage für das schnelle Klonen und Bereitstellen virtueller Maschinen bildet und bis zu 10-mal schneller ist als aktuelle Lösungen.

Storage

  • Storage-Transformation für virtuelle Maschinen mit vSphere Virtual Volumes ermöglicht die Auslegung externer Storage-Arrays auf virtuellen Maschinen.
  • Storage Policy-Based Management (SPBM) ermöglicht ein gemeinsames Management von Storage-Ebenen und eine dynamische Automatisierung von Storage-Serviceklassen. Gemeinsam ermöglichen diese Funktionen die effiziente Instanziierung genauer Kombinationen aus Datenservices (etwa Snapshots, Klone, Remote-Replikation und Deduplizierung) für einzelne VMs.

Netzwerk

Netzwerk-E/A-Steuerung: Neu unterstützt wird die Bandbreitenreservierung pro virtueller Maschine und verteiltem Switch, die die Einhaltung minimaler Service-Level garantiert.

Verfügbarkeit

  • Unterbrechungsfreie Live-Migrationen von Workloads können jetzt in „vMotion“ über verteilte Switches und „vCenter“-Server sowie über Entfernungen von bis zu 100 Millisekunden Round Trip Time (RTT) durchgeführt werden. Zum Beispiel lassen sich Workloads dank dieser zehnfachen Steigerung der RTT Live-Workloads zwischen physischen Rechenzentren in New York und London migrieren.
  • Kunden mit vorhandener Active-Active-Replikation zwischen zwei Standorten profitieren von einer höheren vMotion-Effizienz, die sich abhängig von der Größe der Daten in einer erheblichen Zeit- und Ressourcenersparnis von bis zu 95 Prozent äußert.
  • Erweiterte Unterstützung der softwarebasierten Fehlertoleranz für Workloads mit bis 4 virtuellen CPUs.

Management

  • Content Library, ein zentrales Repository, ermöglicht das einfache und effektive Management von Content, wie Vorlagen für virtuelle Maschinen, ISO-Images und Skripts.
  • Dank vSphere Content Library kann Content jetzt nicht nur an einem zentralen Ort gespeichert und verwaltet, sondern auch mittels eines Publish-Subscribe-Modells geteilt werden.
  • vCenter erlaubt nun ein übergreifendes Klonen und Migrieren. Virtuelle Maschinen können mit einer einzigen Aktion zwischen Hosts auf unterschiedlichen vCenter Servers kopiert und verschoben werden.
  • Laut VMware war der Web-Client noch nie „so schnell, intuitiv und anwenderfreundlich“.

VMware Integrated OpenStack

VMware Integrated OpenStack ist eine OpenStack-Distribution, die es Organisationen ermöglicht, Entwickler schnell und kostengünstig mit offenen Schnittstellen auszustatten, um auf die VMware Enterprise-Class-Infrastruktur zugreifen zu können. VMware bündelt, testet und unterstützt alle Komponenten einschließlich des Open-Source OpenStack-Codes und stellt die Distribution allen VMware vSphere Kunden kostenlos zur Verfügung.

VMware Integrated OpenStack ist für alle Neu- und Bestandskunden mit „vSphere Enterprise Plus“-, „vSphere with Operations Manager Enterprise Plus“- und vCloud Suite-Kunden ohne Zusatzkosten verfügbar.

Frans van Rooyen, Compute Platform Architect bei Adobe, setzt auf die Open-Stack-Distribution: „Immer mehr Unternehmen setzen heutzutage eine Cloud ein. Deswegen sahen wir uns gezwungen, uns hin zu einem Self-Service-IT-Modell zu entwickeln. VMware Integrated OpenStack wird es uns ermöglichen, einen offenen API-Zugang zu unserer VMware-Infrastruktur zu erhalten, so dass Anwender schnell und On Demand an die Ressourcen kommen, die sie benötigen.“

VMware biete eine einheitliche Plattform für virtualisiertes Computing, Netzwerke und Storage. „Mit VMware Integrated OpenStack können wir zudem einen offenen Cloud-Framework bieten und diesen mit vSphere für Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Enterprise-Class sowie mit VMware NSX für eine sichere Mikrosegmentierung unserer Mehrmandantenumgebung kombinieren.“

Produkt-Verfügbarkeit

VMware vSphere 6, VMware Integrated OpenStack, VMware Virtual SAN 6 und VMware vSphere Virtual Volumes werden voraussichtlich noch in diesem Vierteljahr erhältlich sein.

Artikelfiles und Artikellinks

Link: VMware-Blog

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