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Symantec-Studie deckt erheblichen Nachholbedarf in virtuellen Umgebungen auf Die größte Angst des Admins: Disaster Recovery in virtualisierter Infrastruktur

| Redakteur: Daniel Feldmaier

Die Ergebnisse einer Disaster-Recovery-Studie 2009 von Symantec bringt alarmierende Zustände ans Licht. Für virtuellen Umgebungen haben etliche deutsche Unternehmen keine Backup-Strategie. Viele wünschen sich ausgefeilte Automatisierungs-Tools.

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Deutsche Unternehmen schätzen, ihre virtuelle Umgebung nach einem Ausfall in vier Stunden wiederherstellen zu können.
Deutsche Unternehmen schätzen, ihre virtuelle Umgebung nach einem Ausfall in vier Stunden wiederherstellen zu können.
( Archiv: Vogel Business Media )

Symantec gibt mit seinem jährlichen Report über „Disaster Recovery“ einen Überblick über den Status und die Herausforderungen in puncto Datensicherung und Hochverfügbarkeit. Demnach steigt der Druck auf IT-Entscheider erheblich an. Gründe sind die ansteigenden Kosten für Ausfallzeiten und strengere Service-Vorgaben (Service-Level-Agreements). Gerade in virtuellen Umgebungen besteht dringender Handlungsbedarf beim Implementieren und Testen der Notfallpläne.

Ausfälle der IT kosten Geld. Der geschätzte Schaden, der durch Ausfallzeiten verursacht wird, beläuft sich nach Ergebnissen der Studie in Deutschland im Schnitt auf rund 500 Euro pro Stunde. Eine abgestürzte Datenbank verursacht alle 60 Minuten sogar Kosten in Höhe von 1.750 Euro. Um einen kritischen Vorfall komplett zu beseitigen, müssen IT-Leiter weltweit durchschnittlich rund 200.000 Euro ausgeben.

In dieser Summe sind neben dem Ausfall des Systems auch Implementierung und Ausführung eines angemessenen Notfallplans enthalten. In Deutschland liegt der Mittelwert mit rund 357.000 Euro fast doppelt so hoch. Damit kommen hiesige IT-Administratoren im internationalen Vergleich dennnoch gut davon. Länder wie die USA und Japan geben bis zu einer Million Dollar in Branchen wie dem Finanzsektor aus.

Vor diesem Hintergrund können Ausfälle in einer wirtschaftliche Katastrophe münden. Ein Grund, weshalb immer mehr Unternehmen frühzeitig das Top Management in die Planungen einbeziehen: In 67 Prozent aller Disaster-Recovery-Arbeitsgruppen sitzen neben IT-Mitarbeitern auch CIOs, CTOs oder IT-Direktoren am Tisch. Das Thema ist damit auch in den Führungsetagen der Unternehmen angekommen.

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