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HP Converged Infrastructure Die HP Storage Division stellt den Pool in den Vordergrund

Autor / Redakteur: Guido Klenner / Nico Litzel

Wie sieht die Zukunft der Datenspeicherung aus? Die ist mit einem Speichersystem, das sich als Unified Storage ausgibt, garantiert nicht zu lösen. Bei HP führt kein Weg an der Bündelung von Ressourcen vorbei.

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Zur Speichervirtualisierung gehören Speicherplatz sparen, Performance-Kosten optimieren und der absolut sichere Kundenbetrieb.
Zur Speichervirtualisierung gehören Speicherplatz sparen, Performance-Kosten optimieren und der absolut sichere Kundenbetrieb.

Eigentlich ist das Thema Unified Storage, so nett es sich anhört, kein Thema mehr, wenn man sich einmal überlegt, wie Unified Storage mit zwei oder auch mehr Speichersystemen funktionieren soll. Es geht nicht. Wir alle kennen das bereits vom Fileserver: Der erste Fileserver ist großartig … Und nicht anders sieht es bei Unified-Storage-Systemen aus. Im Augenblick reduziert sich die Idee des Unified Storage auf ein Unified GUI, das vor dem Anwender die unterschiedliche Verwaltung von Block- und Filedaten verbirgt.

Datenwachstum verlangt Datenmanagementkonzepte

Auch andere Aspekte des Datenmanagements finden bei Unified Storage in der jetzigen Form keine Berücksichtigung. Der Administrator kann Daten nicht einmal zwischen identischen Systemen einfach hin- und herschieben.

Veraltet das System nach einer gewissen Nutzungsdauer, weil Performance und Kapazität nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, dann stellt sich die Frage nach der Datenmigration genauso wie bei früheren Array-Generationen. Unified Storage löst die Herausforderung einer kontinuierlichen Datenmigration nicht.

Unified Storage in der heutigen Implementierung ist eine Kompromisslösung: Entweder wird auf einem Fileserver der Blockspeicher emuliert, was, wie bei jedem Kompromiss, Einschränkungen in der effizienten Nutzung mit sich bringt, oder ein Block- und ein File-Speichersystem erhalten eine gemeinsame Managementoberfläche, aber haben weiterhin unterschiedliche Hardware und Betriebssysteme.

Typischerweise haben Mittelständler jedoch eher selten dynamische Umgebungen, sodass es durchaus sinnvoll ist, dedizierte Blockspeicher mit File Service Appliances einzusetzen. Die Vorteile eines einheitlichen Managements fallen, da es kaum genutzt wird, eher gering aus. Aber eine kompromisslose Lösung mit einer File Appliance und einem Blockspeicherbereich hat mehr Leistung und ist effizienter. Andererseits sind die Technologieerneuerung und die damit verbundene Datenmigration ein immer größeres Thema, da auch im Mittelstand dies ohne Einfluss auf den laufenden Betrieb vonstattengehen muss.

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