Kommentar von Chris James zur Leistungsanalyse von virtualisierten Hybrid-Infrastrukturen

Die Hybrid-Cloud stellt Performance-Analyse End-to-End vor Probleme

| Autor / Redakteur: Chris James / Rainer Graefen

Was also benötigt man für eine ausreichende Daten- und Systemsicherungsstrategie?

Erstens muss die Leistung in Echtzeit gemessen und protokolliert werden. Und damit ist die Übertragungsrate gemeint, und zwar bis auf die Mikrosekunde genau, akkumuliert in Einsekunden-Intervallen und an die Plattform weitergeleitet. Das Messen in Echtzeit ist keine Reise in die Vergangenheit, wo der Durchschnitt von Durchschnitten auf Grundlage von Abfrageintervallen berechnet wurde. Es dient auch nicht dazu, eine tatsächliche Leistungskennzahl zu berechnen.

Insbesondere bei Cloud-Infrastrukturen, aber selbst in rein virtualisierten Umgebungen ist es schon Minuten, nachdem ein Problem oder ein Leistungsabfall aufgetreten ist, nicht mehr möglich, einen Vorfall zu analysieren. Zweitens muss ein System immer überwacht werden. Um die Protokolldaten im Kontext interpretieren zu können, muss man wissen, was gerade in der Umgebung passiert. Daher benötigt man eine Lösung auf Systemebene, die sich speziell auf die immer enger verbundenen Computer- und Storage-Umgebungen konzentriert.

Wenn große Bladecenter mit fortschrittlichen Fabrics eingesetzt werden, die durch neue virtualisierte Storage-Technologien unterstützt werden, sollte man immer alle Geräte überwachen und die Daten mit den zugrundeliegenden Protokolldaten abgleichen, um einen Systemüberblick in Echtzeit zu erhalten.

Wen interessieren diese Daten in einem Unternehmen?

Dem SAN- und Storage-Architektur-Team, das durch das immer größer werdende, alles durchdringende Abstraktionslevel am meisten unter Druck gesetzt und beansprucht wird, wird mit diesen Daten unmittelbar geholfen. Damit kann das Team den aktuellen Systemstatus optimieren, um eine höhere Auslastung bei gleichbleibender Leistung zu erreichen und das System dabei weiter zu entwickeln.

Dadurch werden intelligente Investitionen getätigt und vernünftige SLAs abgeschlossen, was wiederum die Gesamtspeicherkosten senkt. Bei IT-Unternehmen, die „IT as a Service" über Virtualisierungs- und Cloud-Technologien anbieten, besteht ein sehr großes Interesse an diesen Daten, da sie ihnen ermöglichen, die mittlere Zeit bis zur Problembehebung zu verkürzen und, was noch wichtiger ist, sich von einem reaktiven Management zu lösen und sich hin zu einem proaktiven Infrastruktur-Management zu bewegen.

Das SAN darf nicht zum Engpass werden

Das führt letztendlich zu mehr Leistung bei geringeren Gesamtbetriebskosten. Durch den Einfluss von SAN-Teams auf die Storage-Architektur und die Ermöglichung von IT-Operationen und der Erbringung von Dienstleistungen profitieren auch ganz klar die Anwendungseigentümer und die Unternehmen, die darauf angewiesen sind, dass ihre Provider ihre Anwendungen unterstützen, die das Geschäft voranbringen und letztendlich für Umsätze sorgen.

Die Infrastructure Performance Management Plattform bietet Anwendungseigentümern wirkliche Leistungskennzahlen. Dadurch gewinnen sie an Vertrauen in die Cloud und entscheiden sich eher, ihre Anwendungen zu migrieren. Die Möglichkeit, die genaue Leistung und Auslastung einer Infrastruktur zu instrumentalisieren und zu verstehen, eliminiert die Risiken bei einer Migrationen und garantiert Unternehmen eine solide, vorhersagbare Infrastrukturleistung.

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