PernixData veröffentlicht Version 2.5 seine FVP-Software

Die Performance hyperkonvergenten Speichers wird steuerbar

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Rainer Graefen

Die Pernixdata-Software installiert eine API im Hypervisor.
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Die Pernixdata-Software installiert eine API im Hypervisor. (PernixData)

PernixData treibt die Einführung serverseitiger Storage Intelligenz mit Veröffentlichung der Version 2.5 seiner Server-Speicher-Virtualisierungslösung PernixData FVP voran und erschließt neue Ressourcen, Partner und Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

PernixData, ein 2012 in San Jose, Kalifornien gegründetes Startup hat nach Freigabe der Version 2.5 seiner Software zur Virtualisierung von serverseitigem Flash- und RAM-Speicher PernixData FVP weitreichende Expansionspläne in der DACH-Region und baut offenbar derzeit ein regionales Vertriebsteam, sowie ein eigenes Support-Center für die DACH-Region auf.

Die FVP-Platform von PernixData kam 2013 erstmals auf den Markt und hat sich nach Angabe des Herstellers schnell zur führenden Lösung und zum Defacto-Standard für intelligente serverseitige Speicherlösungen. Derzeit setzen laut PernixData weltweit 350 Kunden in über 20 Ländern die Software ein. Der Hersteller schätzt, dass über 200.000 Virtual Memory Systems (VMS) in aller Welt mit PernixData-Software optimiert werden, darunter strategische Business-Anwendungen wie virtuelle Datenbanken, VDI, Web, E-Mail, Analytik und andere.

Auf dem deutschen Markt ist PernixData erst seit dem vergangenen Jahr aktiv, verzeichnet aber nach eigener Aussage seit der Gründung eine beispiellose Expansion und Marktakzeptanz. „Deutschland, Österreich und die Schweiz sind im Bereich Virtualisierung bereits sehr weit entwickelt, so dass hier ein enormes Potenzial für Software zur Realisierung intelligenter serverseitige Speicher besteht“,so Jeff Aaron, Vice President of Marketing bei PernixData.

Expansion in DACH

PernixData vertreibt seine Software über Distributoren und auf Virtualisierung- und Speicherlösungen spezialisierte Reseller. So arbeitet PernixData zur Unterstützung der Expansionsbemühungen in der DACH-Region seit Kurzem mit dem Distributor Prianto zusammen und vereinbarte zudem eine europaweite Zusammenarbeit mit dem Distributionsunternehmen Arrow, welches ebenfalls die Distribution in der gesamten DACH-Region umfasst.

Weltweit hat PernixData schon Beziehungen mit über 400 Resellern in fast 40 Ländern geknüpft. Um die Einführung entkoppelter Storage-Architekturen in virtuellen Rechenzentren weiter zu forcieren, will PernixData gemeinsam mit seinen Distributoren in Maßnahmen zur Marktentwicklung, in den Vertrieb, sowie in den Aufbau von technischen Support in der DACH-Region investieren.

Ergänzendes zum Thema
 
PernixData und Prianto auf der Storage Technology Conference 2015

Eine neue Ära serverseitiger Speicher

PernixData FVP verändert nach Ansicht des Herstellers grundlegend die Art und Weise, wie Speichereinrichtungen in virtuellen Rechenzentren ausgelegt und genutzt werden, indem sie quasi schnellen Server-Speichermedien eigene „Storage-Intelligenz“ verleiht, etwa in Form einer Steuerungsmöglichkeit zur Optimierung der Performance von Applikationen und für das Management von Rechenzentrumsabläufen mit echter Skalierung.

Die FVP-Software von PernixData erlaubt Anwendern ein optimales Ausschöpfen der Kapazität nahezu beliebiger Speicherplattform , indem sie die Speicher-Performance von der Speicherkapazität entkoppelt und es damit erlaubt, eine optimale VM-Performance bei minimale Speicherkosten zu realisieren.

PernixData FVP 2.5

Kapp sechs Monate nach der Version 2.0 steht seit Kurzem FVP 2.5 zur Verfügung. PernixData FVP 2.5 läuft selbst innerhalb des vSphere-Kernels, fasst die vorhandenen Server-Storage-Ressourcen (RAM oder Flash) zusammen und verteilt sie an jeden beliebigen Host in einem vSphere-Cluster, ohne auf dahinter liegendes Storage zugreifen zu müssen.

Die neue Version beherrscht jetzt unter anderem Daten-Kompression für RAM-Speicher mithilfe von Distributed Fault Tolerant Memory-Z (DFTM-Z), das bis zu einem Terabyte RAM pro Host in einem VMware vSphere Cluster unterstützt und das laut PernixData bei geringen Overhead und geringer Latenz. Außerdem kann PernixData FVP Performance durch ein intelligentes I/O-Profiling optimieren.

So sorgt die Software beispielsweise dafür, dass Workloads, die keine Server-seitige Beschleunigung benötigen, wie beispielsweise Backups, direkt an den entsprechenden Storage geleitet werden, ohne Server-seitige Ressourcen zu beanspruchen. Das verhindert nicht nur Engpässe, sondern optimiert indirekt die Performance für andere Anwendungen.

PernixData FVP 2.5 ist darüber hinaus mandantenfähig und daher auch in der Lage, Cloud-Anforderungen zu bedienen. Die Software lässt sich über eine zentrale Anwenderschnittstelle verwalten und verfügt über eine rollenbasierte Zugriffssteuerung.

Allerdings unterstützt PernixData FVP 2.5 bisher nur den vSphere-Hypervisor von VMware, weitere sollen noch folgen, wie sich der Veröffentlichungsmitteilung zur Version 2.5 entnehmen lässt. Eine Evaluierungsversion ist nach Registrierung verfügbar.

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