Suchen

Umfrage: Neun Antworten von IBM zu Speichersysteme für den Mittelstand Die Selbstoptimierung der Speichersysteme vereinfacht das Management

Redakteur: Rainer Graefen

Kurz und knapp beantwortete Ralf Colbus, Storage Platform Certified Professional bei IBM, die Fragen von Storage-Insider.de zu Mittelstands-Storage.

Firmen zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

1. Mit welchem Midrange-System aus Ihrem Portfolio machen Sie den größten Umsatz?

Colbus: Im Midrange-Bereich ist es die SVC, gefolgt von unserem neuen Produkt der V7000. Im Highend Bereich liegen die Umsätze mit der DS8000 vor denen des XIV-Systems.

2. Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

  • Kosten
  • Einfaches Backup/Restore
  • Redundanz

3. Auf welcher Funktionen sollten Anwender bei ihrem Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

  • Hohe Verfügbarkeit (die klassische „Spiegel-Funktion“ reicht oft nichtmehr aus, hier ist Hochverfügbarkeit (HA) gefragt),
  • Einfaches Management End to end (E2E; Applikation-Server-Infrastruktur-Storage),
  • Einfaches, schnelles Backup und Recovery (B/R),
  • Einfache Provisionierung

4. Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Gerade im virtuellen Umfeld ist es Key in der gestiegenen Komplexität einfacher zu werden, um die Übersicht zu behalten und die Fehlerquellen zu beseitigen oder Performance-Engpässe zu eliminieren.

Wir bei IBM gehen sogar ein Schritt weiter und lassen die Speichersysteme sich selbst managen und optimieren, um den Administrator zu entlasten und stets die maximale Performance aus dem System zu erzielen!

Dies darf man gerne mit einem modernen 8-Gang Automatik-Getriebe im KFZ Bereich vergleichen- stets am Optimum und mit minimalem Aufwand/Verbrauch.

5. Nennen und bewerten Sie die Gründe warum das Speichern von Daten immer billiger wird. (Alternativ die Frage 6 beantworten)

Der reine GByte-Preis pro Disk fällt vielleicht – aber... siehe Frage 6

6. Nennen und bewerten Sie die Gründe warum das Speichern von Daten immer teurer wird. (Alternativ die Frage 5 beantworten)

Die Diskpreise fallen zwar, aber die Datenmenge steigt unerbittlich – das heisst, neue Technologien und Architekturen halten Einzug, um die Systeme zu optimieren und Limitierungen von klassischen RAID-Kontroller-Systemen zu umgehen.

Aktuelle Beispiele sind Virtualisierung, Compression, RAID-X-Level, integriertes ILM, automatische Tiering, Scale-out und noch einige andere mehr. Desweiteren müssen Daten gesichert und archiviert werden – gerade letztere Disziplin kann sehr teuer werden!

7. Ist Unified Storage der Weg zu einem einfacheren Management oder doch besser ein zentraler Speicherpool mit NAS-Gateways?

Das fällt fast schon in den Bereich der Philosophie! Es kommt darauf an, wie Unified Storage implementiert ist respektive wird! Wir haben beide Welten in unserem Produktportfolio und entscheiden nach der Anforderung im Kundenumfeld.

8. Wenn sich das Management und Speichern in der Cloud durchsetzen würde, brauchen wir dann noch Speicher für den Mittelstand?

Es werden niemals alle Anforderungen durch Cloud abgedeckt! Wir glauben an Mischformen, also Inhouse/Private Cloud und Public Clouds.

9. Hat IBM schon Kunden, die produktive Daten, Datensicherung oder Archivierung von Daten in der Cloud praktizieren?

Ja, sehr viele Unternehmen nutzen schon diese Technologien. Hauptargumente sind hier klar die Kostenreduktion und die Verfügbarkeit.

(ID:2049358)