Nachlese zum MicroStrategy Retail Summit

Die Wertschöpfungskette mit Analytics und Cloud Computing optimieren

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Der Getränkehersteller Coca-Cola und der spanische Fleischwarenhersteller Campofrio Food Group präsentierten in einer Live-Demo, wie sie solch ein Management Dashboard ganz praktisch im Unternehmen umgesetzt haben. Gonzalo Martinez Olea von Campofrio erklärte, dass das Unternehmen aufgrund des wettbewerbsintensiven Marktumfelds mit geringen Margen seine Position im Markenartikel-Segment durch Innovationen ausbauen möchte. Zur Steuerung dieses Zieles implementierte Campofrio eine mobile Dashboard-Lösung, genannt Spider, sowie ein Informationssystem namens IBIS. Das Dashboard wurde dabei visuell nach Bereichen entlang der Lieferkette aufgebaut. Entscheider können so jederzeit Informationen zum Einkauf und der Verarbeitung von Fleisch, dem Absatz aber ebenso zum Brandmarketing und Produktneuentwicklungen abrufen.

Coca-Cola hingegen nutzt die mobile Dashboard-Lösung „Factbook“. Im Stil eines virtuellen Buches sehen Entscheider auf ihrem iPad Informationen etwa zu Absatzzahlen oder auch Marktanteilen, die über entsprechende externe Datenprovider wie etwa Nielsen integriert werden. Der für Europa zuständige BI-Direktor Thomas Kleine-Möllhoff unterstrich, dass Coca-Cola ebenso wie Campofrio eine sogenannte Single Source of Truth, also der direkte Zugriff auf einen bestimmten Datenbestand – als „einzige Quelle der Wahrheit“ – wichtig war. Alle wichtigen Daten über das Unternehmen und dem Marktumfeld sollten konsistent sein, damit Entscheider auf eine gemeinsame Datenbasis zugreifen können.

Außerdem mussten Führungskräfte die Lösung intuitiv und ohne Schulungsaufwand bedienen können. „Das war wichtig, da sie sonst zu ihren alten Excel-Vorlagen zurückgegriffen hätten und für Schulungen im klassischen Sinne für diese Entscheidergruppe keine Zeit war“. Seit 2013 ist die Lösung nun beim Getränkehersteller in Europa erfolgreich im Einsatz. Weitere Daten für den CMO, CFO sowie für den Bereich R&D und Informationen aus Social Media sollen folgen, um künftig eine sprichwörtliche 360-Grad-Sicht auf das Unternehmen zu haben, fasste Kleine-Möllhoff zusammen.

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