IDC: Big Data Analytics in Deutschland 2013 Die wichtigsten Herausforderungen bei der Datenhaltung

Redakteur: Heidemarie Schuster

IDC ermittelte im Rahmen der Studie „Big Data Analytics in Deutschland 2013“ die fünf größten Herausforderungen beim Datenmanagement.

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Veraltete Datem machen 28 Prozent der Befragten Unternehmen zu schaffen.
Veraltete Datem machen 28 Prozent der Befragten Unternehmen zu schaffen.
(Bild: VBM-Archiv)

IDC hat im September 2013 eine primäre Marktbefragung unter 282 IT- und Business-Verantwortlichen durchgeführt, um ein besseres Verständnis über den aktuellen Stand deutscher Unternehmen im Umgang mit deren Daten und insbesondere der Datenanalyse zu gewinnen.

(Quelle: IDC)

Datenmanagement stellt für jedes Unternehmen eine permanente Herausforderung dar, da sich die Datenlage (Umfang der Daten, Quellen, Relevanz) kontinuierlich ändert. Alle Unternehmen stehen somit vor der Aufgabe, sich mit der Datenthematik zu beschäftigen. Neben dem Datenwachstum ergeben sich für die Unternehmen zahlreiche Herausforderungen. Die Top fünf Herausforderungen der Unternehmen werden im folgenden dargestellt:

Ein zu langsamer Datenzugriff (33 Prozent) ist die am häufigsten genannte Herausforderung. Das stellt für Unternehmen häufig ein Problem dar, da Geschäftsmodelle zunehmend auf eine schnelle Umsetzung ausgelegt sind. Ein langsamer Datenzugriff spiegelt in der Regel eine unzureichende Performance der IT-Systeme wider. Das ist häufig dann der Fall, wenn die Rechenleistung zu gering ist, die Kapazität der Netze nicht ausreicht oder Systeme nicht optimal konfiguriert sind.

Datenschutz, Datensicherheit und Informationssicherheit nannten 29 Prozent der Befragten als große Herausforderungen. Der Schutz von Informationen beziehungsweise Daten hat verschiedene Facetten und Dimensionen. Hierzu zählen technische, organisatorische und datenrechtliche Aspekte. Viele Unternehmen verfügen nicht über die notwendigen Ressourcen, um hier auf dem aktuellen Stand zu sein. Als weitere große Herausforderungen wurden von den Unternehmen veraltete Daten (28 Prozent), zu geringer Speicherplatz (27 Prozent) und die Skalierung der Datenbank (23 Prozent) genannt. Diese Technologie- und Architekturthemen unterliegen derzeit dynamischen Veränderungen, so dass es zahlreichen Unternehmen schwer fallen dürfte, dort immer über aktuelle Informationen zu verfügen.

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