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Internet der Dinge Digitales Siegel schützt gegen Diebe und Vandalen

| Autor / Redakteur: Franz Graser / Rainer Graefen

Die Deutsche Telekom hat gemeinsam mit dem Partner Ingram Micro ein elektronisches Alarmsiegel zum Diebstahlsschutz namens Strype entwickelt. Die Lösung besteht aus einer Sendeeinheit, einem stromführenden Klebestreifen sowie einer App.

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Hardwareseitig besteht Strype aus einer Sendeeinheit von der Größe einer Computermaus und einem stromführenden Klebeband. Wird das Band gelöst oder beschädigt, dann informiert eine Smartphone-App automatisch den Anwender.
Hardwareseitig besteht Strype aus einer Sendeeinheit von der Größe einer Computermaus und einem stromführenden Klebeband. Wird das Band gelöst oder beschädigt, dann informiert eine Smartphone-App automatisch den Anwender.
(Bild: Deutsche Telekom)

Um das Gerät in Betrieb zu nehmen, wird die Sendeeinheit von der Größe einer Computermaus mit einem stromführenden Klebeband befestigt. Wird das Band gelöst oder beschädigt, informiert eine Smartphone-Applikation automatisch den Anwender.

Reisende sichern mit Strype beispielsweise ihre Dachgepäckbox. Sobald jemand unbefugt versucht, die Box zu öffnen, registriert das Band den Eingriff und alarmiert die Besitzer per App.

Gewusst wo

Auch bei der Sicherung von Gartenmöbeln hilft die Lösung: Gastronomiebetriebe können mit der Lösung beispielsweise ihr Außenmobiliar schützen und auch für Handwerker ist die Lösung geeignet. Sie bringen Strype über Nacht an ihrem Werkzeug oder sonstigem Arbeitsmaterial auf der Baustelle an und werden sofort informiert, falls sich jemand daran zu schaffen macht.

Entstanden ist die Lösung im Rahmen der Innovationsoffensive der Telekom. Gemeinsam mit Partnern setzt die Telekom im Rahmen dieser Initiative erfolgversprechende Ideen rund um die Machine-to-Machine Kommunikation und das Internet der Dinge um.

Es gibt viel zu bekleben

„Kooperation ist der Schlüssel für das M2M-Geschäft“, sagt Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden, Telekom Deutschland. „Indem wir Unternehmen aus der gesamten M2M-Wertschöpfungskette zusammenbringen, können wir gemeinsam neue Konzepte viel schneller verwirklichen.“

Die Machine-to-Machine-Kommunikation – kurz M2M – gehört für die Deutsche Telekom zu den strategischen Prioritäten der nächsten Jahre. Laut OECD soll die Zahl der vernetzten Geräte von heute rund 5 Milliarden bis 2020 auf 50 Milliarden ansteigenden.

Hier positioniert sich die Telekom als Anbieter mit branchenübergreifenden M2M-Lösungen, der seinen Kunden in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern Komplettlösungen aus einer Hand anbietet.

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