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Disaster Recovery setzt auf Dedup-Appliances mit Replikations-Funktion

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Deduplizierung hat die Datenmenge beim Backup reduziert. Wird es in Zukunft möglich sein, in einem deduplizierten Backup auch Replikation und Spiegelung zu integrieren, um so den Speicherverbrauch durch Datenkopien weiter zu reduzieren?

Dies ist bereits jetzt schon der Fall. Alle Quantum DXi-Appliances, egal ob physisch oder virtuell, verfügen standardmäßig über Replikationsfunktionen. Die Replikation-Engine der DXi-Serie verschlüsselt Übertragungen und repliziert nur einzigartige Dateielemente.

Auch behält der IT-Administrator die volle Kontrolle über jeden Aspekt der Deduplizierung und Replikation – von der Bandbreitenbegrenzung bis zur Frage, zu welchem Zeitpunkt Deduplizierung und Replikation stattfinden oder für Wartungszwecke angehalten und wieder gestartet werden sollen.

In unserer DXi-Reihe ist der sogenannte Adaptive-Modus verfügbar, bei dem die Datenblöcke bereits bei der Einspeisung per Algorithmus auf Dubletten geprüft und aussortiert werden, so dass das Datenvolumen nachhaltig minimiert und Kapazitäten gespart bzw. optimal ausgelastet sind.

Angesichts einer durch moderne Prozessortechnik steigenden Anzahl von virtuellen Maschinen hat der klassische Backup-Prozess seine Grenzen erreichen. Fachabteilungen wollen bei SLAs mitbestimmen und selbst für die Datensicherheit ihrer Anwendungen sorgen. Wie sieht man das bei Ihrem Unternehmen?

Es ist sehr sinnvoll die jeweiligen Abteilungen stärker in die Festlegung von SLAs und Sicherheitslevels bei funktionalen Anwendungen einzubeziehen. Schließlich sind sie die wichtigsten Geschäftskunden der IT-Abteilung.

Heute wird in Unternehmen rund um die Uhr gearbeitet - deswegen sind Zeiten von einem Tag oder länger zur Wiederherstellung von Anwendungen oder Dateien längst nicht mehr akzeptabel. Daten und Systeme müssen innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt werden - in manchen Fällen sogar innerhalb von Minuten.

Wenn man über Backup und Desaster Recovery spricht, dann beziehen sich SLAs hauptsächlich auf RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective): Die Wiederherstellungszeit (RTO) wird durch die maximale Zeitspanne bestimmt, in der Anwendungen oder Systeme offline sein können. Der Wiederherstellungspunkt (RPO) hängt von der Frage ab, wie viel Datenverlust man sich leisten darf.

Mit Vmpro können besonders kurze Wiederherstellungszeiten (RTO) erfüllt werden, aufgrund der oben erklärten Option zu Backups im nativen VMware-Format. Was den Wiederherstellungspunkt (RPO) betrifft, so ist eine Backup-Software keine optimale Lösung, um strenge Ziele zu erfüllen. Wenn wenig oder gar kein Datenverlust tolerierbar ist, sind gespiegelte Disksysteme oder Replikation erforderlich. Vmpro in Kombination mit allen gängigen Backup-Anwendungen erlaubt es Nutzern, die gewünschte Frequenz und Zeitpunkt des Backups einzustellen.

Bei der Datensicherheit müssen Unternehmen zahlreiche Überlegungen durchführen. Zwar gehen IT-Abteilungen große Mühen ein, um Server und interne Netzwerke gegen Cyberattacken zu schützen, aber mit der zunehmenden Nutzung eines zweiten Standortes und der Cloud gelangen Daten häufig außerhalb des Unternehmensnetzwerkes. Deswegen werden Daten im Transfer oftmals verschlüsselt.

Bei der Datensicherung dreht sich alles sowohl um Prozesse als auch Technologie. IT-Manager sollten alle Backup-Prozesse prüfen und sicherstellen, dass physischer und administrativer Zugriff auf Daten und Anwendungen entsprechend kontrolliert werden.

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