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Disaster Recovery für Tier-3-Server unterstützt virtuelle Maschinen Double-Take Software will Tape-Backup mit Disk-Replizierung Livewire ablösen

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Double-Take Software bietet mit „Livewire” ab sofort eine abgespeckte Replizierungslösung an, mit der Anwender Tier-3-Server absichern und im Katastrophenfall rasch wiederherstellen können. Der Hersteller positioniert das Programm als Alternative zu Tape-basierenden Sicherungsansätzen.

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Per Livewire lassen sich Daten mehrerer Produktivserver auf ein entferntes System replizieren.
Per Livewire lassen sich Daten mehrerer Produktivserver auf ein entferntes System replizieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Livewire soll laut Double-Take Software die Lücke zwischen Backup, Restore und Failover schließen. Das System ermöglicht ein „kontinierliches Full System Image Backup“ auf einem zentralisierten Recovery-Server.

Ein Recovery-Server kann dabei Daten, Applikationen und Konfigurationen mehrere Rechner sichern. Im Fehlerfall lassen sich Images auf physische Systeme oder virtuelle Maschinen zurückspielen. Hierbei unterstützt Livewire auch Virtuelle Maschinen wie VMwares ESX Server.

Eine Wiederherstellung dauert laut Double-Take für gewöhnlich zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Der Hersteller positioniert das System, das über keine Failover-Funktion verfügt, als kostengünstige Alternative für Server mit niedriger Priorität im Disaster-Recovery-Plan.

Bei diesen Tier-3-Rechnern soll die Software die bislang übliche Datensicherung per Tape ablösen. Als Vorteile der Disk-basierenden Lösung nennt der Hersteller schnellere Recovery-Zeiten. Zudem sind die replizierten Daten aktueller als Backups, die möglicherweise schon einige Zeit zurückliegen.

Livewire ist ab sofort verfügbar. Double-Take lizenziert das Produkt pro Windows-Server und bietet Staffelpreise an. Details nennt der Anbieter auf Nachfrage.

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