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Mehr Funktionen für geografisch verteilte Microsoft Cluster Double-Take verbessert Disaster-Recovery-Management beim Geocluster

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Double-Take, Softwarehersteller von Clustering-, Replikations- und Failover-Produkten für Windows-Server, hat den Funktionsumfang seines Produkts Geocluster erweitert. Bei der Software handelt es sich um ein Paket, dass auf Microsofts Cluster Services aufbaut und deren Grundfunktionen ergänzt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Nach Angaben von Double-Take soll die aktualisierte Version von Geocluster die einzige Software sein, die sich vollständig in Microsoft Cluster Services (MSCS) integrieren lässt. Neuerdings unterstützt das Produkt auch die 64-Bit-Betriebssysteme und integriert den Volume Shadow Copy Service (VCS) von Microsoft.

Das Update des Geoclusters soll einen Nachteil einer MSCS-Konfiguration beseitigen. Selbst bei dessen Shared-Disc-Architektur wird nun im „K-Fall“ der Status gemeinsam genutzter Dateien eindeutig erkennbar. Double Take legt dazu auf allen verbundenen Clusterknoten eine separate Kopie der gemeinsam genutzten Ressourcen ab und aktualisiert diese ständig.

Dazu werden alle betroffenen Daten kontinuierlich auf Byte-Ebene repliziert. Zusätzlich vereinfacht der Hersteller die Erkennung, auf welchem Knoten sich nach einem Disasterfall die letzte gültige Kopie gemeinsam genutzter Daten befindet.

Mithilfe der Snapshot-Integration von Microsofts Volume Shadow Copy Service lassen sich ausgefallen Knoten relativ schnell wieder produktiv setzen, indem die beschädigte Kopie der gemeinsam genutzten Daten mit der letztgültigen Version überschrieben wird.

Preise und Verfügbarkeit

Über Preise und Markteinführung machte der Hersteller bisher keine Angaben.

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