Bericht beschreibt künftige Trends für Multi-Clouds

DSGVO wird binnen fünf Jahren abgelöst

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

F5 versteht sich als Anbieter von Multi-Cloud Application Services und Management Tools.
F5 versteht sich als Anbieter von Multi-Cloud Application Services und Management Tools. (Bild: gemeinfrei - Anja Osenberg / Pixabay / CC0)

Die DSGVO wird innerhalb von fünf Jahren einem weltweiten Standard für Datenschutz Platz machen müssen – so eine Prognose des von F5 Networks beauftragten "Future of Multi-Cloud (FOMC) Report" für die EMEA-Region.

Mit dem "Future of Multi-Cloud (FOMC) Report" wagt F5 Networks einen Ausblick auf die Cloud-Trends der kommenden Jahre. Die bei Foresight Factory beauftragte Auswertung konzentriert sich auf die EMEA-Region und basiert auf Originalstudien aus 25 weltweiten Märkten, öffentlich zugänglicher Literatur sowie qualitativen Interviews mit 15 Cloud-Experten.

Dem Report zufolge kommen mit der Multi-Cloud in den kommenden Jahren grundlegende Veränderungen auf Anbieter und Verbraucher zu. Josh McBain, Director of Consultancy bei Foresight Factory, meint: "Sie [die Multi-Cloud] ebnet den Weg für völlig neue Innovationen, indem Cloud-Architekten, DevOps, NetOps und SecOps gemeinsam neuartige Dienste entwickeln, die herkömmliche Infrastrukturen einfach nicht bieten können. Die Aussichten für die nächsten fünf Jahre sind hervorragend."

Herausforderung Multi-Cloud

Zugleich warnt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks, allerdings: "Die Risiken sind so hoch wie nie. Und Unternehmen, welche heute die Multi-Cloud ignorieren, werden in den nächsten fünf Jahren erheblich zu kämpfen haben."

Neben den Verheißungen von höherer Agilität und Effizienz thematisiert der FOMC-Report auch mögliche Herausforderungen. Zu diesen zählen neben mangelnden Fachkräften auch Cyberkriminelle, die immer raffinierter und gefährlicher agierten. Als mögliche Gegenmaßnahme empfehlen die Autoren der Studie die Implementierung eines robusten, zukunftssicheren Gesamtsystems aus integrierten Sicherheits- und Cloud-Lösungen.

Weltweiter Datenschutzstandard muss kommen

Schließlich sehen die Experten Handlungsbedarf in Sachen Compliance. Die aktuelle EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) sei zwar die umfassendste und weitreichendste Rechtsvorschrift ihrer Art, werde langfristig aber nicht genügen. Innerhalb von fünf Jahren werde daher wohl ein weltweiter Standard für Datenschutz erforderlich.

Einstweilen könnten sich Unternehmen durch Best Practices und Service-Bereitstellung im Kontext der Multi-Cloud differenzieren, empfiehlt Josh McBain und erläutert: "Die heutigen technologiebewussten Verbraucher und Kunden wollen nur noch Anbieter mit vertrauenswürdiger Datenbearbeitung nutzen."

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal CloudComputing-Insider übernommen.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45523120 / Daten)