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Unstrukturierte Informationen verursachen Mehrkosten und gefährden Best Practices ECM-Systeme sind für jedes zweite Unternehmen nicht praktikabel

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Unternehmen, die unstrukturierte Informationen schlecht organisieren, laufen Gefahr, das Rad neu zu erfinden, unvorteilhafte Geschäftsentscheidungen zu treffen und unnötige Ausgaben zu tätigen. Mit ECM-Lösungen (Enterprise Content Management) könnte diese Probleme gelöst werden. Jedoch findet jede zweite Organisation die Systeme zu umständlich.

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EMC hat die Ergebnisse der mit der AIIM durchgeführt ECM-Studie zu einem MP3-Podcast verarbeitet.
EMC hat die Ergebnisse der mit der AIIM durchgeführt ECM-Studie zu einem MP3-Podcast verarbeitet.
( Archiv: Vogel Business Media )

In beinahe jedem Unternehmen haben unstrukturierte Daten Anteil an einem Kerngeschäftsprozess, so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von EMC und der Association for Information and Image Management (AIIM). Bei 43 Prozent der befragten Organisationen fließen derlei Informationen in mehr als die Hälfte der wesentlichen Business-Prozesse ein.

Unter unstrukturierten Daten verstehen die Analysten Office-Dokumente, gescannte Bilder und E-Mails. Auf diese wollen zwei Drittel der befragten Unternehmen zugreifen, um Arbeitsabläufe besser koordinieren zu können. Bei fehlendem Zugriff fürchten 59 Prozent der Befragten, dass die gleiche Aufgabe im Unternehmen doppelt erledigt wird. Zudem glauben über zwei Fünftel der Studienteilnehmer, dass mit unorganisierten Daten die Kosten für ihre Firma steigen oder sich interne Best Practices nicht einhalten lassen.

Geschäftliche Informationen per Enterprise Content Management zu organisieren, stellt für fast jedes zweite Unternehmen keine Alternative dar. So glauben 47 Prozent der Befragten, dass entsprechende Systeme zu schwierig zu betreiben sind. Während ein Drittel der Firmen eine schlüsselfertige Speicherlösung erwartet, würde sich die Mehrzahl mit einem zu rund 80 Prozent vorkonfigurierten System zufriedengeben.

Grundlage für die Studie sind Antworten von mehr als 200 IT- und Business-Verantwortlichen bei Unternehmen mit 500 bis über 25.000 Mitarbeitern. Des Englischen Kundige können sich die Ergebnisse der Untersuchung als Podcast zu Gemüte führen (Link siehe unten).

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