DataCore SANsymphony-V

Effiziente Big-Data-Infrastrukturen mit Software-defined Storage

| Autor / Redakteur: Robert Thurnhofer / Susanne Ehneß

SANsymphony-V bildet die zentrale Plattform für ein effizientes Speichermanagement, permanente Hochverfügbarkeit und höchste Performance
SANsymphony-V bildet die zentrale Plattform für ein effizientes Speichermanagement, permanente Hochverfügbarkeit und höchste Performance (Foto: DataCore)

Big Data stellt Verwaltungen von Krankenhäusern und Behörden vor komplexe Herausforderungen. Erforderlich sind flexible, skalierbare Speicherinfrastrukturen, die es ermöglichen, Daten aus dem Produktivbetrieb zu isolieren und performant zu analysieren. Software-defined Storage (SDS) unterstützt die kosteneffiziente Umsetzung dieser Storage-Anforderungen.

Der wirtschaftliche Mehrwert, der in der Analyse von etwa ERP-Datenbanken schlummert, ist unbestritten. Hemmschuh bleiben dabei die zusätzlichen Speicherkosten im Vergleich zum potenziellen Mehrwert, schließlich müssen unternehmenskritische Datenbanken nicht nur redundant beziehungsweise hochverfügbar vorgehalten werden, sondern für die Analyse aus dem Produktivbetrieb in einer Tertiärkopie.

Eine genaue Abwägung zwischen Ausfallsicherheit, Performance und Kosten ist dabei unerlässlich. Software-defined Storage, wie ihn DataCore mit SANsymphony-V bietet, unterstützt dabei die Integration von Big-Data-Projekten in bestehende Infrastrukturen und senkt damit die Kosten.

Investitionssicherheit durch Speichervirtualisierung

Statt Hardware in Abständen von wenigen Jahren auszutauschen, bedeutet Software-defined eine Standardisierung der Hardware. Die Intelligenz wird in eine unabhängige Software-Schicht übertragen, die über Hardware-Generationen hinweg überlebt sowie unabhängig erweitert und aktualisiert werden kann. Neueste Technologien werden so auf alte Hardware anwendbar und Investitionen gesichert.

Schlüsseltechnologie für diesen SDS-Ansatz von DataCore ist die hardware- und technologieübergreifende Virtualisierung. Diese Speichervirtualisierung kombiniert bzw. virtualisiert High-End-Arrays zusammen mit einfachen Plattensystemen, Einzellaufwerken und sogar SSD-Karten. Performante Infrastrukturen können so herstellerübergreifend und heterogen aufgebaut werden. Diese hybriden Strukturen sind eine der Grundvoraussetzungen für die Rentabilität von Big Data.

Zusätzlich bildet SANsymphony-V die zentrale Plattform für ein effizientes Speichermanagement, permanente Hochverfügbarkeit und höchste Performance. Sie leistet transparenten Failover zwischen heterogener Hardware, High-Speed Caching, integriert Flash-Speicher und Auto-Tiering zwischen Speicherklassen, Replikation und Continuous Data Protection, Migrationen im laufenden Betrieb usw.

Tertiärkopien für Analyseprojekte

Durch die permanente Spiegelung der Daten zwischen den SDS-Knoten entsteht geräteübergreifend Hochverfügbarkeit. Weitere Sicherungsstufen ergeben sich durch die integrierte Technologie zur Replikation über asynchrone Spiegelung an einen oder mehrere Ausweichstandorte, von wo aus im Regelfall eine Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery) vorgenommen werden kann. Auch Backup-Szenarien mit herstellerübergreifenden Snapshots für die Zwischensicherungen und eine Continuous-Data-Protection-Funktion sind integriert.

Um Big-Data-Projekte umzusetzen, ohne den Produktivbetrieb zu beeinträchtigen, können aus einer solchen Infrastruktur auf vielfache Weise reversibel Tertiärkopien erstellt werden. Zusätzliche DataCore-Knoten im oder außerhalb des Rechenzentrums liefern Echtzeit- oder Offline-Kopien auf mandantenfähigen virtuellen Laufwerken, ohne dass zusätzliche Speicherhardware außerhalb des virtuellen Speicherpools vorgehalten werden muss.

Performance durch Auto-Tiering

Gerade in solch dynamischen Umgebungen wird neben der Kapazität besonders die Performance ein kritischer Betriebs- und Kostenfaktor. Durch den Einsatz von DataCore kann die Performance um das Mehrfache gesteigert werden.

Die Speichersoftware nutzt dabei zunächst den kostengünstigen Arbeitsspeicher der Storage-Knoten für ein High-Speed Caching im Lese- und im Schreibzugriff, das die Gesamtperformance geschäftskritischer Tier-1-Applikationen ebenso drastisch beschleunigt wie die Verarbeitung von Analysedaten.

Dabei werden in den meisten Szenarien SSDs und Flash-Speicher zum Einsatz kommen, was einen erheblichen Kostenaufwand verursachen kann. In einer SDS-Architektur genügen hier jedoch einfache SSD-Karten, die in den DataCore-Knoten integriert werden. Dedizierte SSD-Appliances werden dabei nur in Ausnahmefällen nötig. DataCores Auto-Tiering sorgt für die optimale Auslastung von schnellen und günstigeren Ressourcen durch das automatische Verteilen von Speicherblöcken. Administratoren können bei anstehenden performance-hungrigen Projekten Ressourcen allokieren, um sie anschließend in den Ressourcenpool zurückzugeben.

Kostenersparnis durch zentrales Speichermanagement

Software-defined Storage kann Verwaltungen von Krankenhäusern und Behörden eine effektive, flexible Storage-Infrastruktur für unterbrechungsfreie Geschäftsprozesse parallel zu Big-Data-Analysen bieten. SANsymphony-V ist dabei die zentrale Managementoberfläche für Einrichtung, Zuweisung und Verwaltung virtueller Kapazitäten ebenso wie für das Monitoring und die Analyse der Speicherauslastung. Storage als Kostenstelle auch im Umfeld von Big Data wird dadurch transparent.

Weitere Informationen zu DataCore.

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