Kommentar von Silver Peak zu aktuellen Cloud-Computing- und Virtualisierungs-Studien von Experton, IDC und Vanson Bourne/Brocade

Ein falsch dimensioniertes WAN lässt Cloud Computing scheitern

| Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Dave Greenfileld, Product Marketing Manager bei Silver Peak
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Dave Greenfileld, Product Marketing Manager bei Silver Peak (Foto: Silver Peak)

Cloud Computing, Virtualisierung, Big Data, Collaboration - auf die IT-Verantwortlichen kommt einiges an Arbeit zu. Wurde dabei nicht auf die WAN-Datenkommunikation geachtet, ist das Scheitern vorprogrammiert.

Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen "angekommen". Das behaupten unter anderem Untersuchungen der Marktforschungsfirmen Experton Group und IDC. Demnach hat ein Großteil seine Bedenken bezüglich der Cloud überwunden und implementiert Cloud-Computing-Umgebungen. Häufig sind dies Private Clouds, die im eigenen Rechenzentrum vorgehalten werden.

Auch die Virtualisierung von IT-Ressourcen, sprich Servern, Speicherkapazitäten und Netzwerk-Ports, soll vorankommen: Laut einer Studie, welche die Marktforschungsfirma Vanson Bourne im Auftrag des Switch- und Storage-System-Herstellers Brocade durchführte, sind 46 Prozent der Server in Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Nordamerika bereits virtualisiert.

Das MAN wird für Cloud Computing zum Bremsklotz

Sind Firmenrechenzentren und Corporate Networks somit für Technologien wie Cloud Computing, Virtualisierung, Big Data, Colllaboration und Software Defined Networking (SDN) gerüstet? Nein, so die Untersuchung von Vanson Bourne.

91 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen halten erhebliche Investitionen in die Infrastruktur ihrer Rechenzentren für erforderlich, um diese für die steigenden Anforderungen durch Cloud Computing, Virtualisierung oder Big-Data-Projekte fit zu machen.

"Vor allem für die Netzwerk-Infrastruktur bringt der Einsatz neuer Technologien eine deutlich höhere Belastung", erläutert Dave Greenfield, Product Marketing Manager bei Silver Peak, einem Anbieter von Software zur WAN-Optimierung.

Optimale Performance im Weitverkehr gefordert

"Viele Unternehmen übersehen diesen Faktor. Die Folge: Cloud-Anwendungen stehen nur in unzureichender Qualität zur Verfügung. Auch Big Data und Software Defined Networking sind ohne Netzwerke mit einer gesicherten Dienstgüte und Bandbreite nicht denkbar."

Diese Einschätzung bestätigt die Studie von Vanson Bourne: Über 60 Prozent von 1.750 befragten IT-Experten gaben an, dass ihrie Netzwerk-Infrastruktur nicht den wachsenden Ansprüchen genügt. Und 41 Prozent mussten einräumen, dass Ausfallzeiten oder eine schlechte Verbindungsqualität bereits mindestens einmal finanzielle Schäden nach sich gezogen haben, etwa in Form von Umsatzeinbußen oder Strafzahlungen, weil Service Level Agreements (SLAs) gebrochen wurden.

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