Suchen

Gingcom T2.2: Die Saier-Gruppe fällt strategische Entscheidung Ein gutes Backup reduziert den Managementaufwand, eine gute Archivierung senkt die Kosten

| Redakteur: Rainer Graefen

Eigentlich hatte jeder etwas anderes geplant. Die Bürotechnik Neininger wollte einige neue Büroprodukte vorstellen und der Kunststoffhersteller Saier benötigte wieder einmal eine größere Backup-Lösung für seinen wachsenden Datenbestand. Am Ende des Gesprächs wurde eine längere Teststellung einer Gingcom-Appliance T2.2 vereinbart. Eine strategische Entscheidung bei der Saier-Gruppe führte schlussendlich auch zum Kauf des All-in-One-Systems.

Firma zum Thema

Die Kunststoffwerke Saier haben sich für Service aus einer Hand entschieden.
Die Kunststoffwerke Saier haben sich für Service aus einer Hand entschieden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zwischen Test und Kauf verstrichen nicht nur einige Wochen, es gab auch viele interne und externe Diskussionen, drei preiswertere Konkurrenzangebote und es mussten einige schwierige Entscheidungen gefällt werden. Eins war jedoch ziemlich schnell klar, die Backup- und Restore-Funktionen der Gingcom sind echtes Geld wert. Als fleißige Tochter des Rottweiler Bandbibliotheks-Herstellers BDT, hat die Firma Gingcom ein vorzügliches Backup- und Archivierungskonzept umgesetzt, ist man sich bei Saier sicher.

Daten dreifach sicher

Beim Backup werden die Daten mit einer File-basierten Deduplizierung reduziert und bei der Gingcom T2.2 dann auf einem Online-Speicher mit zwei Terabyte Kapazität zwischengespeichert. Dies ist die erste Sicherungskopie. Von da werden die Daten auf Band kopiert und zwei LTO3-Bandkopien erzeugt. „Hier sind viele gute Ideen eingeflossen, die Technik ist modern und mich überzeugen auch solche Details, dass die Appliance immer wieder mal Daten zurück schreibt oder Bänder selbsttätig umkopiert. Das hat mich überzeugt,“ verdeutlicht Wolfgang Wörner, IT-Leiter bei Saier, seine Begeisterung.

Problematisch bei Saier für die Entscheidung zur Gingcom T2.2 war der Preis. „Die Appliance kostete in der Grundausstattung mit allen benötigten Funktionen zirka 40.000 Euro“, erläutert Alexander Beck, Leiter IT-Sicherheit und Lösungsvertrieb bei Neininger. „Dazu kommt die Exchange-Option mit rund 8.000 Euro, auf die aber eigentlich kein Mittelständler verzichten kann.“ Für Wörner war diese Investitionssumme auf den ersten Blick grenzwertig. Nach seinen überschlägigen Berechnungen hätte er für eine ordentliche Backup-Lösung mit Deduplizierung nur 20 bis 25.000 Euro zahlen müssen.

weiter mit: Neues Lizenzmodel senkt Investitionskosten

(ID:2019398)