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Storage auf der Cebit 2008 Ein nicht repräsentativer Rundlauf

| Autor / Redakteur: Rainer Graefen und Nico Litzel / Nico Litzel

Es hat schon was sympathisch Spannendes, wenn man wieder einmal – wie fast jedes Jahr – die Cebit heimsucht. Der Gang in eine x-beliebige Halle am Anfahrtstag offenbart, dass sich, wie jedes Jahr, nichts geändert hat: Es ist überall unaufgeräumt! Die Teppiche sind noch nicht ausgerollt, laute Musik erschwert die Kommunikation, Handwerker stehen gelassen vor halbfertigen Messeständen – und es sind nur noch wenige Stunden bis zur Eröffnung. Es sieht also gut aus.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Hans-Dieter Wysuwa, Managing Director Germany bei FSC, erwartet mich auf der Empore von Halle 13, hoch über dem Trubel. Die Treppe nach oben hat eine Steigung von 100 Prozent. Leider haben die Architekten die Kletterhaken zum Anseilen vergessen. Dafür gibt es als kleine Belohnung eine leckere Suppe.

Bei FSC läuft das Speichergeschäft über alle Erwartungen gut. Neben den Big Enterprises hat man jedoch auch das Home Office „auf dem Radar“. Solche Aussagen irritieren mich eigentlich immer, da auch EMC gerade versucht, durch den Einkauf von Iomega neue Einkommensquellen zu erschließen. Herr Wysuwa versuchte, mir den Mund mit einem handlichen RAID-Speicher wässrig zu machen, der fantastisch aussehen würde und zudem funktional sein soll. Mit dem Lob warte ich allerdings noch bis die Redaktion mal ein Testexemplar in die Hände bekommen hat. Einig waren wir uns beide, dass bei der Datensicherung im Home Office das Tape keine Chance mehr hat. Zu umständlich, zu langsam und zu teuer.

Für die professionellen Anwender gelten solche Argumente natürlich nicht, da Tape, sofern gut verwaltet, zu den schnellsten und preiswertesten Speichermedien zählt. FSC ist zudem mit der Centricstor der einzige Hersteller, der eine virtuelle Tapelibrary für Mainframe- und Open-Systems-Umgebungen anbietet. Die Centricstor erweist sich darüber hinaus als Türöffner für die von FSC vorangetriebenen Managed Storage Services.

So um die Jahrtausendwende war das Inhouse Outsourcing auch bei IBM, Hewlett-Packard und Sun schon ein großes Thema. Von dieser Seite hört man über das Thema jedenfalls nicht sehr viel. Datenwachstum, Servervirtualisierung und der daraus resultierende Fachkräftemangel bei gleichzeitiger Budgetstagnation sollen laut Wysuwa die treibenden Kräfte bei den ausgelagerten IT-Service-Providern sein, ihre IT FSC anzuvertrauen.

Später am Abend treffe ich mich dann noch auf ein Bier mit Jean-Jacques Maleval, dem Herausgeber des Storage-Newsletter und profundem Kenner der Storage-Szene.

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