Für sieben Euro pro Monat garantiert die DATEV den schnellen File- und Datenbank-Restore

Ein Online-Backup muss Technik-Muffel überzeugen können

25.08.2009 | Autor / Redakteur: Manfred Schumacher / Rainer Graefen

Wer an den Steuerberater denkt, rechnet mit der DATEV.
Wer an den Steuerberater denkt, rechnet mit der DATEV.

Kleines Backup-Fenster

Die zu sichernden Datenbestände der DATEV-Kunden weisen typische Größen um die 20 Gbyte auf, die über Bandbreiten-begrenzte DSL- und ISDN-Leitungen wandern müssen.

Auch gibt es für die Sicherung nur ein kleines Backup-Fenster. Sie muss des Nachts, zumindest in der Zeit zwischen Arbeitsende und –beginn, abgeschlossen sein, weil geöffnete Dateien sonst eventuell nicht korrekt übertragen werden.

Wegen des begrenzten Backup-Fensters erschien ein Block-basiertes Verfahren, bei dem nach anfänglicher Vollsicherung nur noch die Änderungen zur vorherigen Version übertragen werden, als einzig sinnvoller Weg. Diesen Mechanismus unterstützt Asigra ebenso wie die Datenreduktion durch Features wie Kompression und Deduplizierung.

Beim Restore fragt keiner nach der Backup-Größe

Während die als Deduplizierung bezeichnete Funktionalität, die mehrfach vorhandene gleiche Datenbestände nur einmal überträgt, für Kunden der DATEV eher von untergeordneter Bedeutung ist, hatte der mit Asigra mögliche rasche Restore für die Produktentscheidung einen hohen Stellenwert.

Immerhin garantiert die DATEV ihren Kunden im Fall der Fälle das problemlose Wiederaufspielen verlorener Daten, und die lassen sich vom leicht zugreifbaren Plattenspeicher schnell zurückholen, zumal in der Software eine 19-fache Sicherungshistorie zur Verfügung steht.

Die Garantie beinhaltet bei Bedarf ebenfalls die Zusendung aller gesicherten Daten auf Festplatte per Post oder Eilkurier.

Backup-Zwilling

Damit es dazu überhaupt nicht kommt, gibt es in der Software ein als Local Store bezeichnetes Leistungsmerkmal, das die Veränderungsdaten während der Backup-Übertragung ins DATEV-Rechenzentrum gleichzeitig vor Ort sichert.

„Die Kanzlei kann sich die Daten im Verlustfall natürlich aus unserem Rechenzentrum holen. Das dauert aber logischerweise länger, als sie auf einer zweiten Platte als Schattenbestand vorzuhalten und bei Bedarf wiederherzustellen.

Hierzu müssen die verlorenen Informationen einfach nur über das lokale Netzwerk geladen werden“, weiß Martin Herbel, Leiter Produktmarketing und Service Kommunikation bei DATEV.

Ein Jahr Erprobungsphase

Um zum marktreifen Service zu gelangen, waren Vorarbeiten erforderlich, die sich über mehr als ein Jahr erstreckten. Sie umfassten ausgiebige Evaluationen, Aufbau der Infrastruktur, Einpassung der Software, Funktions- und Failover-Tests für Hard- und Software.

Mit zwei Pilotläufen – der erste mit 50 ausgewählten Kunden, der zweite mit knapp 100 – wurde die Sicherheit der Lösung nachgewiesen.

Ende 2007 war das Projektteam mit Mitarbeitern aus Entwicklung, Service & Vertrieb, Storagemanagement, Systemdesign und operativem Betrieb von der Leistungsfähigkeit des Systems überzeugt und gab den Dienst für Nutzer des Angebots DATEVnet frei. Für alle anderen wurde er im Januar 2008 verfügbar.

weiter mit: Zur Sicherheit durch den Tunnel

 

Kurzportrait DATEV eG:

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