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STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Conference 2013 Einfache, flexible und schlanke Backup-Architekturen

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Johannes Bertele von Orchestra sprach mit Storage-Insider.de über seinen Vortrag „Dedup 2.0 – Backup-Konzepte revolutionieren“, den er bei der STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Conference 2013 hält.

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Johannes Bertele, Produktmanager bei Orchestra
Johannes Bertele, Produktmanager bei Orchestra
(Bild: Orchestra)

Storage-Insider.de: Herr Bertele, was ist Dedup 2.0?

Bertele: Dedup 2.0 ist die Weiterentwicklung der Deduplizierungstechnologie und den damit verbundenen zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten. Zu Beginn stand die Kostenreduzierung aufgrund des geringeren Speicherbedarfs im Vordergrund. Mit Dedup 2.0 wurden neue Funktionalitäten eingeführt. Sie erlauben die flexible und einfache Ausgestaltung von Konzepten, die notwendig sind, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen. Denken Sie nur an unstrukturierte Daten. Mit den hohen Datenmengen kommen herkömmliche Backup-Methoden bereits heute an ihre Grenzen. Gehen wir von einem jährlichen Datenwachstum von 20 bis 50 Prozent aus, benötigen wir neue Verfahren, die in Zukunft diese Volumina schützen können.

Warum müssen Backup-Architekturen verschlankt werden?

Bertele: Hochkomplexe, nur mit tiefen Fachkenntnissen zu verwaltende Backup-Architekturen möchte sich niemand mehr leisten. Dazu ist der Kostendruck auf die Unternehmens-IT zu hoch. Hinzu kommt die Verschiebung der Verantwortlichkeiten. Den Wert der zu schützenden Daten kennt niemand besser als der entsprechende Applikations-Verantwortliche. Nur er kann beurteilen, mit welchen Service Level Agreements (SLAs) die Daten zu belegen sind. Deshalb wird er in Zukunft derjenige sein, der zum richtigen Zeitpunkt die notwendigen Daten sichert und gegebenenfalls wiederherstellt. Diese Entwicklung fordert einfache, flexible und schlanke Backup-Architekturen.

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