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Vier neue Celerra-Unified-Storage-Modelle EMC launcht erstes NAS-System mit Flash-Drive-Support

Redakteur: Philipp Ilsemann

Die Celerra-Reihe von EMC bekommt vier neue Unified-Storage-Modelle spendiert. Dabei hat der Kunde die Wahl, ob er die Storage-Systeme als NAS-, Fibre-Channel-SAN- oder iSCSI-Speicher verwenden will. Selbst hochperformante Flash-Speicher lassen sich einbauen.

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Auch das EMC-Einstiegssystem Celerra NS-120 lässt sich mit Flash-Speicher bestücken.
Auch das EMC-Einstiegssystem Celerra NS-120 lässt sich mit Flash-Speicher bestücken.
( Archiv: Vogel Business Media )

EMC hat seine Celerra-Unified-Storage-Reihe um vier Produkte erweitert: die Speichersysteme NS-120, NS-480 und NS-960 sowie das Gateway NS-G8. Die Storage-Systeme basieren auf der Clariion CX4 und sind somit laut EMC die ersten NAS-Produkte, in die auch Flash-Speicher eingebaut werden kann.

Die hochperformanten Flash-Disks werden über das Fibre-Channel-Interface wie eine normale Fibre-Channel-Festplatte installiert und von der Software als Standard-Laufwerk verwaltet. Darüber hinaus können auch Fibre-Channel- und SATA-Laufwerke eingebaut werden. Auch zu Energie sparenden SATA-II-Festplatten, die mit nur 5.400 Umdrehungen pro Minute einen um 32 Prozent geringeren Stromverbrauch aufweisen, sind die neuen Celerra-Modelle kompatibel. Insgesamt können bis zu 960 Laufwerke in den Systemen verbaut werden.

Neben dem NAS-Betrieb lassen sich NS-120, NS-480 und NS-960 auch per iSCSI oder Fibre Channel an ein bestehendes Storage Area Network (SAN) anbinden, daher auch die Bezeichnung „Unified Storage”.

Filebasierte Deduplizierung

Doch auch softwareseitig haben die Lösungen einiges zu bieten. So unterstützen sie Deduplizierung und Komprimierung für primäre Filesysteme auf Dateiebene – laut Marketingmanager Mika Kotro ein Kompromiss aus Speicherplatzreduzierung und Performance-Erhalt. So sollen sich in virtualisierten Umgebungen bei voller Funktionalität bis zu 50 Prozent Speicherersparnis erreichen lassen.

Compliance-Anforderungen gerecht wird die File Level Retention Policy. Diese festplattenbasierte WORM-Funktion (Write Once Read Many) lässt sich auch innerhalb eines Dateisystems gezielt auf einzelne Dateien oder Ordner anwenden. Vereinfacht wurde zudem die Verteilung von Speicherkapazität mit Hilfe des Celerra Provisioning Wizards, mit dem sich auch Thin Provisioning steuern lässt.

Die Zielgruppe für die Systeme, die ab Anfang März verfügbar sind, beginnt für Mika Kotro beim gehobenen Mittelstand und geht bis hin zu Firmen mit großen Enterprise-Umgebungen. In einer typischen Einstiegskonfiguration ist die NS-120 mit fünf Terabyte Speicher für etwa 20.000 Euro zu haben. Bei höheren Anforderungen kann sich der Preis jedoch auf mehrere hunderttausend Euro summieren. Die maximale Kapazität liegt bei fast einem Petabyte.

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