Geschäftsbereich Data Protection & Availability Division nimmt Arbeit auf

EMC rückt Data Protection-as-a-Service in den Fokus

| Redakteur: Nico Litzel

Oliver Lotz, Sales Director Germany der Data Protection & Availability Division
Oliver Lotz, Sales Director Germany der Data Protection & Availability Division (Bild: EMC)

EMCs neu gegründeter Geschäftsbereich „Data Protection & Availability Division“ will Unternehmen bei der Transformation hin zu softwaredefinierten Rechenzentren unterstützen. Dazu hat das Unternehmen eine Reihe von Updates und neuen Versionen angekündigt, darunter erstmals auch eine „Vplex Virtual Edition“.

Virtuelle Umgebungen, die Cloud und das Software-defined Datacenter – derzeit finden große Umbrüche in der IT-Welt statt, die nach Auffassung von EMC in Data Protection-as-a-Service in einer Cloud-basierten Welt münden werden. EMC reagiert darauf mit einem neuen Geschäftsbereich, der „Data Protection & Avalability Division“ (DPAD), vormals EMC Backup & Recovery Systems Division (BRS).

Wie der Name des neues Geschäftsbereiches schon verrät, rückt EMC die „Avalability“, also die Datenverfügbarkeit, stärker in den Vordergrund: Die Data Protection & Availability Division vereint die Produkte der früheren Backup & Recovery Systems Division in Kombination mit den Continuous-Data-Protection- und High-Availability-Produkten des Unternehmens.

Geleitet wird die DPAD hierzulande seit dem ersten Februar von Oliver Lotz. Zuvor war Lotz bei Computacenter Deutschland, wo er über 17 Jahre hinweg verschiedene Positionen bekleidete, zuletzt die des Director Datacenter Sales.

Lotz und sein Team werden künftig Strategien und Kompetenzen aus den Bereichen Continuous Availability, Backup und Recovery sowie Langzeitarchivierung zusammenführen und bündeln. EMCs Backup- und Recovery-Portfolio umfasst die Produktlinien Data Domain, Avamar, Networker und Mozy.

Auto Discovery und Snapshot Management

Für das zweite Quartal hat Lotz eine Reihe von neuen Produktversionen und Updates angekündigt. So hat EMC die erstmals im Mai vergangenen Jahres vorgestellte Data Protection Suite mit einer Reihe von neuen Funktionen ausgestattet, die den Schutz von Daten auf NAS-Systemen verbessert. Die jüngste Version der Suite, die aus den Softwareprodukten EMC Avamar, Networker, Data Protection Advisor, Mozy und Sourceone besteht, wird ein Snapshot Management nicht nur für Isilon- und VNX-Systeme enthalten, sondern auch für Systeme von Netapp. Mit an Bord ist ebenfalls eine Auto-Discovery-Funktion, die Snapshots aufspürt und katalogisiert.

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Daneben bietet die jüngste Version eine umfassende Unterstützung von VMware- und Microsoft-Cloud-Infrastrukturen durch eine enge Anbindung der VMware vCloud Suite und des Microsoft System Center Virtual Machine Managers. Darüber hinaus ist in der kommenden Version erstmals eine vollständige Integration zwischen Avamar und Data Domain realisiert, um die Vorteile beider Plattformen zu verknüpfen. Abgerundet wird die Suite durch verbesserte Sicherheitsfunktionen und einen Linux-Support für Mozy-Public-Clouds.

Erweiterte Datenschutzfunktionen für Data Domain

EMC hat darüber hinaus ein neues Betriebssystem für EMC Data Domain vorgestellt, das weitaus mehr als reine Backup-Aufgaben leistet und es erlaubt, Data Protection nun auch als Service anzubieten. Mit Data Domain Boost for Enterprise Applications können Anwendungsadministratoren nun ihre Oracle-, SAP-, SAP-HANA, IBM-DB2- und SQL-Server-Umgebungen schützen.

Zudem ist Data Domain nun in Cloud-Umgebungen mandantenfähig – große Unternehmen oder Service Provider können einzelne Mandanten auf Wunsch voneinander abschotten. Data Domain, erklärt EMC, eigne sich damit als Datenschutzspeicher beim Einsatz von Datenschutz als Service.

Vplex und Recoverpoint

Ebenfalls noch in diesem Quartal will EMC neuen Softwareversionen der Produktlinien Vplex und Recoverpoint auf den Markt bringen, die sich durch Hochverfügbarkeits- „Mobilitäts-“ und Wiederherstellungsoptionen für mehr Umgebungen und Konfigurationen an verschiedenen Standorten von vorangegangenen Versionen abhebt.

So sind die kommenden Versionen von Vplex und Recoverpoint eng miteinander verzahnt und bilden dadurch die neue „Metropoint“-Topologie. Diese branchenweit einzigartige Konfiguration von Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery sichert nach Angaben von EMC den kontinuierlichen Betrieb von zwei Rechenzentrumsstandorten, ermöglichte eine synchrone oder asynchrone Replikation an einen dritten Standort, bietet einen kontinuierlichen Datenschutz und kann einen Ausfall, unabhängig von der Reichweite, kompensieren.

Vplex Virtual Edition

Neu im Angebot ist zudem die EMC Vplex Virtual Edition, die sich durch eine einfache Implementierung und eine günstigen Preis auszeichnen soll. Die „Virtual Edition“ richtet sich an Unternehmen jeder Größe, die ihre bestehende Hardware besser ausnutzen möchten und vereint eine kontinuierliche Hochverfügbarkeit mit Datenmobilität, das heißt, das Bewegen von VMs. Die EMC Vplex Virtual Edition soll künftig in die Vplex-Proven-Infrastructure-Lösungen integriert werden.

Dienstleistungsangebot soll den Übergang erleichtern

Die neu angekündigten Produkte werden durch den Service „EMC Blueprint for Backup Architecture“ ergänzt. Mit dieser Dienstleistung liefert EMC Unternehmen grundlegende Informationen über ihre aktuellen Datenschutzfähigkeiten. Mit dem neuen Angebt sollen Unternehmen Einblicke in das Design, die strategische Ausrichtung sowie in Handlungsroutinen ihrer IT-Umgebung erhalten und Verbesserungsvorschläge bekommen.

Im Endergebnis erhalten Unternehmen eine Roadmap, mit der Kunden ihre aktuellen Datenschutzprozesse zu einem Servicemodell weiterentwickeln können, das weniger kostet, datenschutzbezogene Risiken minimiert und eine bessere Leistung bietet.

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