Referenzarchitektur für die Private Cloud EMC startet mit Vspex 2.0 in den Markt

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Mit Vspex hat EMC ein Infrastrukturkonzept exklusiv für den Channel entwickelt. Jetzt stellt der Storage-Riese die zweite Generation der Private-Cloud-Architektur vor. Sie unterstützt nun doppelt so viele virtuelle Maschinen wie bisher.

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Weltweit implementieren 1.500 EMC-Partner die Referenzarchitektur Vspex bei ihren Endkunden.
Weltweit implementieren 1.500 EMC-Partner die Referenzarchitektur Vspex bei ihren Endkunden.
(EMC)

EMC geht mit der Vspex Proven Infrastructure in die zweite Runde: In die Refenzarchitektur für Private Clouds hat der IT-Konzern jetzt seine neuen Unified-Storage-Systeme der Serien VNX 5400, 5600 und 5800 eingebunden. Dadurch soll sich die Performance deutlich erhöhen. So unterstützt Vspex nach Angaben von EMC nun bis zu 1.000 virtuelle Maschinen statt bisher 500 – und das zum selben Preis.

Auf Basis der Referenzarchitektur, die EMC im April 2012 erstmals vorstellte, lassen sich Speicher- und Backup-Technologien des Storage-Spezialisten mit Virtualisierungs-, Server- und Netzwerkprodukten der Allianz-Partner Brocade, Cisco, Citrix, Intel, Microsoft und VMware zu ganzheitlichen Infrastrukturen kombinieren. Mittlerweile bietet der Hersteller validierte Baupläne für 18 Lösungszenarien an.

EMC hat das Konzept exklusiv für den Channel entwickelt. Es soll Partner dabei unterstützen, Private-Cloud- und Enduser-Computing-Szenarien für ihre Kunden zu designen und bei ihnen zu implementieren. Die Zeit dafür soll sich gegenüber dem Aufbau einer Infrastruktur aus Einzelkomponenten deutlich verkürzen.

Geringere Betriebskosten

Für Kunden soll Vspex wiederum den Verwaltungsaufwand und die Betriebskosten reduzieren. Weltweit haben sich bislang 3.000 Unternehmen für Vspex entschieden. 1.500 EMC-Partner implementieren die Lösungen bei ihren Kunden, in Deutschland sind es inzwischen mehr als 100.

In die Konfigurationen der zweiten Generation hat EMC nicht nur die neuen VNX-Systeme eingebunden, sondern auch die jeweils neueste Technologie der Allianz-Partner wurde berücksichtigt. Damit biete man Kunden „vor allem die Möglichkeit, die neueste Best-of-Breed-Cloud-Technologie einfach und schnell zu implementieren, um den Transformationsprozess in die Cloud zu beschleunigen“, betont Jeremy Burton, Executive Vice President Product Operations and Marketing bei EMC.

Die Vspex Proven Infrastructure ist im Rahmen des EMC Velocity Partner Programms erhältlich. Mit den Vspex Labs stellt der Anbieter seinen Partnern eine Umgebung zum Testen, Validieren und für Demonstrationszwecke zur Verfügung. Reseller sollen darüber hinaus vom EMC-Branding für die Lösungspakete profitieren. □

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