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Unternehmen setzen auf iSCSI und ordern 50 Prozent mehr Speicher als im Vorjahr EMC verkauft mehr externe Festplattenspeichersysteme als IBM und HP

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Den Analysten von IDC zufolge wurden im vierten Quartal 2007 rund 7,5 Milliarden US-Dollar mit Festplattenspeichersystemen umgesetzt – ein Plus von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Erfolgreichste Player am Markt waren IBM, HP und EMC.

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Laut IDC wurden im vierten Quartal 2007 Festplattenspeichersysteme mit 1,6 Exabyte Gesamtvolumen verkauft.
Laut IDC wurden im vierten Quartal 2007 Festplattenspeichersysteme mit 1,6 Exabyte Gesamtvolumen verkauft.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurden Speichersysteme mit einer Kapazität von 1.645 Petabyte verkauft. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Zuwachs von 56,3 Prozent.

Mit einem Plus von 70 Prozent zeigte sich dabei iSCSI besonders stark. IDC-Analystin Liz Conner erläutert: „Kunden sprechen auf die zunehmenden iSCSI-Angebote an. Gründe für deren Attraktivität sind einfache Handhabung, geringe Kosten sowie eine wachsende Zahl unterstützter Anwendungen und Plattformen.“

Insgesamt wurden im Vorjahr 26,3 Milliarden US-Dollar mit Speichersystemen umgesetzt. IBM und HP führten den Markt mit Anteilen von 20,1 respektive 19,4 Prozent fast gleichauf an. Auf dem dritten Platz folgt EMC mit 15,2 Prozent, dahinter kommen Dell, Hitachi Data Systems und NetApp.

Bei externen Speichern liegt EMC vorn und verweist IBM und HP auf die folgenden Ränge. EMCs Jahresumsatz von knapp vier Milliarden US-Dollar entspricht einem Marktanteil von 21,1 Prozent. Trotz Dells Bemühungen, mit iSCSI-fähigen Disk-Arrays bei HPs Clientel zu wildern, erreicht das Unternehmen nicht die Umsätze des Mitbewerbers: HPs Marktanteil liegt bei 13,2 Prozent, Dell kommt dagegen nur auf 8,9 Prozent.

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