Effizienz, bessere I/O-Virtualisierung und weniger Komplexität bei Adaptern

Emulex stellt die nächste Generation von „One Connect“-UCNAs vor

03.02.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

„Die UNCA-Familie von Emulex bietet vereinfachtes Management und robusten I/O-Durchsatz“, so Andy Ingram, Vice President bei Juniper Networks. Bild: Emulex
„Die UNCA-Familie von Emulex bietet vereinfachtes Management und robusten I/O-Durchsatz“, so Andy Ingram, Vice President bei Juniper Networks. Bild: Emulex

Ab heute gibt es eine zweite Generation von Universal Converged Network Adapters (UCNAs) der Emulex Corporation. Die jüngsten „One Connect“-Adapter der Familie 11000-Familie bauen auf „Blade Engine 3“ (BE3) auf mit I/O Controller für 10 Gigabit Ethernet (10GbE).

BE3 zielt im Gegensatz zur Vorgänger-Version BE2 auf den Markt mit 10-Gigabit-Ethernet. Denn der Makt wächst.

Laut Crehan Research wird 10-GbE-Konnektivität in den kommenden fünf Jahren eine Wachstumsrate (CAGR) von über 70 Prozent zeigen, so der Pesident des Unternehmens Seamus Crehan. Somit werden die 10GbE-Verbindungen die 1GbE-Verbindungen bis 2013 übertreffen. „Dual-Port-Produkte mit einem Chip, die den Stromverbrauch senken und gleichzeitig die Virtualisierung optimieren, sind eine Schlüsselkomponente für diese Markttransition.“

Das Marktforschungsunternehmen IDC schätzt, dass zwischen 2009 und 2014 der Vertrieb von 10-GbE-Adaptern jährlich um insgesamt 94,5 Prozent steigen wird, da Organisationen ihre Datencenter weiter virtualisieren und private Cloud- sowie konvergierte IT-Infrastrukturumgebungen erstellen werden.

Ein Chip, zwei Ports

Der I/O-Controler (IOC) BE3 ist mit einem einzelnen Chip und zwei Ports ausgestattet, der es ermöglicht, Netzwerk- und Speicher-Ressourcen in mehreren Hardware-isolierten und geschützten virtuellen Netzwerk- und virtuellen Speicher-Interfaces zu virtualisieren.

Außerdem unterstützt die Technik nun den Standard „SR-IOV“. IT-Manager seien nun durch die Implementierung der Single Root I/O Virtualization (SR-IOV) in der Lage, mehr virtuelle Maschinen (VMs) effektiver zu bedienen, erläutert Perry Eekhout, Vertriebsmitarbeiter des Unternehmens in Deutschland.

Zudem senkten die OCe11000 UCNA-Produkte sowohl den Energieverbrauch als auch den Kühlbedarf und verbesserten dennoch die Effizienz in Rechenzentren sowie die Zuverlässigkeit von 10-GbE-konvergenten Netzwerken. So sinke der Energieverbrauch um bis zu 25 Prozent, doch die Leistung steige um 20 Prozent.

Weniger Energie, mehr Leistung

Zugleich jedoch ermöglichen die Bauteile mehr Flexibilität und erleichtern die Verwaltung; denn während vorher vergleichsweise starre 1-G-GbE-Konfigurationen sinnvoll waren, können die 10-GbE-Verbindungen nach Ermessen verteilt, beziehungsweise virtuelle NICs eingerichtet werden. Die Technik erlaubt Quality of Service und sorgt für Unabhängigkeit von den jeweiligen Switches.

Eekhout sagt: „IT-Manager sind durch die Implementierung der Single Root I/O Virtualization (SR-IOV) nun in der Lage, mehr virtuelle Maschinen (VMs) effektiver zu bedienen.

Tatsächlich war Emulex das erste Unternehmen, das seinen OEM-Kunden die dritte Generation seiner UCNA-Technik zur Verfügung gestellt hat. In den vergangenen sechs Monaten wurden mehr als 250.000 Ports ausgeliefert.

Die Funktionen und Vorteile im Überblick:

  • Verbesserte VM-Leistung mit SR-IOV-Support: SR-IOV, die es PCIe-Geräten ermöglicht, als mehrere physische Geräte angezeigt zu werden, können verwendet werden, um die I/O-Leistung von virtualisierten Servern zu optimieren, indem VMs eindeutige physische Funktionen zugeordnet und I/O-Funktionen vom Hypervisor auf hostbasierte IOCs übertragen werden.
  • Verringerte Betriebskosten durch Energieeinsparungen: Die erhöhte Integration und Verringerung der externen Chipkomponenten führen bis zu einer besserer Energieeffizienz.
  • Mehr Virtuelle Maschinen pro CPU mit der „Emulex vEngine“: Die Technik stellt virtualisierten Rechenzentren und Cloud-Service-Anbietern die erforderliche Skalierbarkeit bereit. Der umfassende Hardwareprotokoll-Übertragungs-Support von Emulex vEngine für Windows Chimney Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP), Internet Small Computer System Interface (iSCSI) und Fibre Channel over Ethernet (FCoE) ermöglichen es BE-basierten Adaptern und Local Area Networks on Motherboards (LOMs), der CPU die Belastung durch den Netzwerk- und Speicherdatenverkehr abzunehmen.
  • Arbeiten mit virtuellen Netzwerken: Die OCe11000-Familie ist so konzipiert, dass sie aufkommende VEPA- (Virtual Ethernet Port Aggregator) und VEB-Standards (Virtual Ethernet Bridge) unterstützen. Mit diesen Fähigkeiten funktioniert der Adapter als ein Layer 2-Hardware-Switch zum Übertragen der netzwerkbasierten Verwaltung von internem oder externem VM-Datenverkehr auf einen Hypervisor.
  • Optimierte Netzwerkleistung: Mithilfe von Switch-Fertigkeiten der Klasse 2 zum Klassifizieren und Sortieren von eingehendem Datenverkehr unterstützen OneConnect-Adapter virtuelle Warteschlangentechnologien und ermöglichen so eine optimierte Netzwerkleistung.

Emulex OneConnect 11000

Wie bei bisherigen Generationen von lassen sich die Adapter OCe11000 auch mit der „One Command Manager“-Software von Emulex verwalten.

Diese multifunktionale 10-GbE-Plattform ermöglicht IT-Managern, eine hohe Bandbreite für Netzwerk- und Speicherdatenverkehr bereitzustellen und mehrere Protokolle von einer einzigen integrierten Benutzeroberfläche aus zu verwalten. Damit benötigen die Administratoren nun eine einzige Verwaltungssoftware für alle Adapter, auch ältere und HBAs.

Die Konvergenz von Netzwerk- und Speicherdatenverkehr unterstützt IT-Organisationen dabei, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten und eine neue sowie hoch entwickelte, in den Server integrierte Netzwerkarchitektur einzusetzen, die einheitlicher, flexibler und agiler ist als die heutigen reinen 10-GbE-Netzwerke.

HP greift zu

Der Erfolg der Technik ist für Emulex absehbar: So hat HP sie für seine „Proliant“-Server ausgewählt . Die UCNAs werden in einem integrierten „Flex-Fabric-Adapter“ für zwei „G7“-Server-Blades angeboten: „HP Proliant BL620c“ und „HP Proliant BL680c “.

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