Emulex setzt bei FCoE auf Ciscos Nexus

Erste Leistungsmessungen zeigen das Potenzial von Fibre Channel over Ethernet

25.09.2008 | Autor / Redakteur: Ranga Bakthavathsalam, Emulex / Nico Litzel

Kovergenter Dual-Port-Netzwerkadapter des Typs Emulex LP21002. Eine Single-Port-Konfiguration ist ebenfalls verfügbar (LP21000).
Kovergenter Dual-Port-Netzwerkadapter des Typs Emulex LP21002. Eine Single-Port-Konfiguration ist ebenfalls verfügbar (LP21000).

Das Fibre-Channel-over-Ethernet-Protokoll (FCoE) hat seit seiner Einführung im April vergangenen Jahres große Aufmerksamkeit in Forumsdiskussionen, Fachartikeln und Blogs erhalten. Bei einigen Diskussionen trat dabei ein sich wiederholendes Fragenmuster auf. Im Vordergrund standen dabei vor allem Fragen zur Anwendung und Verwaltung. Dieser Artikel greift einige dieser Schlüsselthemen auf und stellt zusätzliche Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Bevor wir uns intensiv mit anwendungsbezogenen Themen befassen, nochmals ein schneller Überblick zu den Grundzügen: Das FCoE-Protokoll nutzt eine Lossless-Ethernet-Infrastruktur, um systemeigenen Fibre Channel Traffic zu transportieren. Die Technik kapselt Fibre Channel Frames vollständig in Ethernet Frames und ermöglicht es, sowohl den Datenverkehr als auch den Storage Network Traffic über eine gemeinsame 10-Gigabit-Ethernetinfrastruktur zu betreiben.

Benutzt man weiterhin Fibre Channel als Upper-Layer-Protokoll, so behält FCoE die bewährten Fibre-Channel-Treiber und SAN-Management-Tools bei. Diese Konvergenz der Infrastrukturen für Daten- und Speichernetzwerke in Rechenzentren führt dazu, dass eine geringere Anzahl an Kabeln, Switch-Ports und Netzwerkkarten benötigt wird. Das verringert wiederum die Anforderungen an Strom und Kühlung und damit die Gesamtbetriebskosten.

Emulex zählt zu den führenden Entwicklern des FCoE-Protokolls. Emulex-LP21000-Netzwerkadapter sind speziell dafür ausgelegt, höchste Leistungsanforderungen an Storage- und Netzwerkapplikationen in Unternehmensrechenzentren zu unterstützen. Alle Server, die PCI Express 1.0a (x8 oder höher) unterstützen, können das volle Potenzial der beiden 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen ausschöpfen und die Anforderungen an Storage- und Network-I/O erfüllen. Die Unterstützung für Lossless Ethernet durch die Nutzung einer prioritätsbasierenden Flusskontrolle und selektiver Transmission ermöglicht eine Traffic-Partitionierung und garantierte Servicelevel für die verschiedenen Traffic-Typen.

Die Converged-Network-Adapter (CNA) von Emulex setzen die Emulex-LightPulse-Architektur ein. Da ein gemeinsamer Treiber verwendet wird, ist sichergestellt, dass derselbe Treibercode für FCoE-CNA und Fibre Channel Host Bus Adapter (HBA) von Emulex verwendet wird. Dadurch werden Zuverlässigkeit, Leistung und Bedienung der Fibre Channel HBA von Emulex verbessert.

Weiter mit: Emulex und Cisco – gemeinsame Lösung für ein konvergentes Netzwerk

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