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Speicher-Blade-Arrays, Blade Data Center und Private Cloud Komplettlösung Erste Speicher-Blade-Arrays von Dell und integrierte Datacenter-Lösungen

Redakteur: Wilfried Platten

Als Bausteine der neuen Fluid-Data-Architektur hat Dell seine ersten Speicher-Blade-Arrays und eine integrierte Datacenter-Lösung mit Speicher- und Server-Blades vorgestellt.

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Das Dell Storage Forum in Boston
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Die neuen EqualLogic PS-M4110 sind die ersten Speicher-Arrays von Dell im flexiblen Blade-Format. Innerhalb eines Blade-Chassis bieten sie alle Funktionen und Eigenschaften der traditionellen EqualLogic-Arrays. Sie sind skalierbar, unterstützen virtuelle Umgebungen und verfügen über automatisches Load-Balancing. In dem kompakten Gehäuse können sie zusammen mit Dell-PowerEdge-Servern der elften oder zwölften Generation sowie mit Netzwerk-Switches der Reihen Dell Force10 und PowerConnect eingesetzt werden. So entsteht ein komplettes, integriertes und komfortabel zu verwaltendes Rechenzentrum.

Die Dell EqualLogic-PS-M4110-Blade-Arrays sind in vier unterschiedlichen Konfigurationen verfügbar. Die Speicherkapazität beträgt 14 Terabyte pro Array, 28 Terabyte pro Gruppe innerhalb eines Blade-Gehäuses und bis zu 56 Terabyte mit zwei Gruppen innerhalb eines Blade-Gehäuses. Die Peer-Scaling-Architektur erlaubt die gleichzeitige Blade-interne und -übergreifende Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität. Blade-übergreifend kann die Speicherkapazität bis zu zwei Petabyte in einer einzigen Gruppe skaliert werden.

Parallel zu den Speicher-Blade-Arrays hat Dell sein Converged Blade Data Center vorgestellt. Es verbindet die neuen Blade-Arrays mit den aktuellen Blade-Servern M420 von Dells zwölfter PowerEdge-Generation und ist die erste explizit zertifizierte Dell-Blade-Datacenter-Lösung. Dabei handelt es sich um ein 10-GbE-Rechenzentrum mit hoher Leistungsdichte innerhalb eines einzigen PowerEdge-M1000e-Blade-Gehäuses. Die kompakte Lösung soll Platz-, Kabel-, Strom- und Kühlungsbedarf reduzieren, und mit weniger Lizenzen auskommen. Ein integriertes Infrastruktur-Management erlaubt Administratoren die zentrale Verwaltung von Dell-Server- und -Storage-Hardware mit bereits vorhandenen VMware- oder Microsoft-Management-Konsolen.

Für Private Cloud Installationen ist die neue Dell vStart 1000 gedacht. Dahinter steckt eine vorkonfigurierte und virtualisierte Private-Cloud-Infrastruktur auf der Basis einer bereits getesteten und zertifizierten Konfiguration. Sie umfasst Server (PowerEdge-M620), Storage (Compellent), Netzwerk (Force10-Switches) und Management-Tools (VIS Creator).

Die Verfügbarkeit ist für das dritte Quartal 2012 angekündigt, die Dell vStart 1000 erscheint in den USA im Juli, weltweit im Laufe des Jahres.

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