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Meine kulturelle Heimat in der Cloud hat noch ein paar Schönheitsfehler Erster Erfahrungsbericht mit Apples Synchronisierungsdienst iCloud

Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Glaubt man Apple, macht iCloud die Synchronisation von Daten kinderleicht. Die Praxis sieht bisweilen etwas mühsamer aus. Doch über einen Umweg lässt sich sogar verloren Geglaubtes oft noch retten.

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Auch über das Web kann man auf iCloud zugreifen und auch dort die Synchronisation der Datenbestände manuell regeln.
Auch über das Web kann man auf iCloud zugreifen und auch dort die Synchronisation der Datenbestände manuell regeln.
(Grafik: Apple)

Zur Erinnerung: Im Oktober 2011 startete Apple den Online-Dienst iCloud als Nachfolger von MobileMe. Besitzer von iOS- und Macintosh-Endgeräten sowie Windows-Rechnern können damit E-Mail, Kontakte, Termine, Fotos oder Musik speichern und aktualisierte Versionen von Dokumenten über alle Endgeräte hinweg synchronisieren.

Mit einem Macintosh oder PC lassen sich auch Daten zwischen Outlook unter Windows und über das Adressbuch und iCal am Macintosh abgleichen. Voraussetzung sind iOS 5 oder ein Macintosh ab Mac OS X Lion oder ein PC ab Windows Vista.

Spendabel beim Speicherplatz

Für die Nutzer klingt das Angebot zunächst verlockend: Völlig kostenfrei lassen sich 5 Gigabyte hoch- und runterladen, reichlich Platz also für Bilder, Videos und Musik, die man statt auf der Festplatte nun online speichert. Entsprechend die Akzeptanz beim Anwender: Ende 2012 gab Apple die Zahl der iCloud-Nutzer mit über 200 Millionen an.

Wer mehr als die 5 kostenlosen Gigabyte benötigt, kann bei Apple zusätzlichen Speicher abonnieren. So benötigen Anwender mit Apps, deren Entwickler ebenfalls iCloud mit einbeziehen, um deren Daten dort zu speichern, etwas mehr Speicherplatz. Im Menüpunkt "Einstellungen" des iPhone und iPad wird der jeweils verfügbare Speicherplatz angezeigt. Dort kann man auch zusätzliche Speicherkapazität erwerben. Unter Windows steht für diesen Zweck das Tool "Systemsteuerung iCloud" von Apple zur Verfügung.

Danaer-Geschenke?

Der freie Speicherplatz von iCloud wird jedoch nicht mit Musik-Dateien aufgefüllt, die vom Anwender über den App-Store gekauft wurden. Diese sind über iCloud auf allen registieren Apple-Geräten des Anwenders verfügbar. Auch der Foto-Stream benötigt dauerhaft keinen Speicherplatz, da nur 1.000 Fotos 30 Tage lang zur Verfügung stehen.

Was Apple dem Anwender kostenfrei zur Verfügung stellt, sind somit deutlich mehr als die 2 Gigabyte von Dropbox oder die 5 Gigabyte von Google und seinem Portal „Drive". Deutlich mehr gibt's bei dem Online-Dienst "Mega", der im Januar in Betrieb ging und von Ex-Hacker Kim Schmitz in Neuseeland betreut wird. Dieser Dienst spendiert dem Anwender volle 50 Gigabyte ohne Berechnung.

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