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Hewlett-Packard Storageworks X1000 G2 und X3000 G2 Erstmals Unified-Storage-Systeme von HP mit Microsofts Windows Storage Server 2008 R2

| Redakteur: Nico Litzel

Mit den Produktserien HP Storageworks X1000 G2 und X3000 G2 bietet Hewlett-Packard Netzwerkspeicher an, die unter Microsofts Speicherbetriebssystem Windows Storage Server 2008 R2 laufen.

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HP Storageworks X1000 G2
HP Storageworks X1000 G2
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Unified-Storage-Systeme HP Storageworks X1000 G2 und X3000 G2 vereinen das NAS- und das iSCSI-Protokoll und bieten daher sowohl einen Datei- als auch einen blockbasierenden Zugriff. Beide Produkte richten nach Angaben von HP an Unternehmen und Behörden, die ein kontinuierliches Datenwachstum verzeichnen, besonders bei den unstrukturierten Daten.

Das HP Storageworks X1000 G2 ist eine eigenständige Speicherlösung, die unterbrechungsfrei skalierbar ist. Die Geräte unterstützen sowohl SAS- als auch SATA-Festplatten und ermöglichen damit, je nach Bedarf, eine Mischung aus hoher Kapazität und schnellem Dateizugriff.

Das X3000 G2 fungiert als Unified-Storage-Gateway und übernimmt die Anbindung von SAN-Speichernetzwerken, sodass sich zentralisierte Storage-Arrays besser auslasten lassen. Darüber hinaus lassen sich mehrere X3000-G2-Systeme zur Leistungssteigerung oder für eine höhere Verfügbarkeit zum Speicher-Cluster zusammenführen.

Administratoren können nach Herstellerangaben mit den erweiterten Management-Funktionen der Systeme den Zeitaufwand für Routineaufgaben reduzieren: Beide Speicherlösungen hat HP mit der integrierten Verwaltungskonsole HP Insight Control für Microsoft System Center ausgestattet. Damit können Administratoren auch andere HP-Systeme – etwa das Disk-Speichersystem P2000 MSA – oder Microsoft-Anwendungen zentral verwalten. Funktionen wie ein Quota Management, eine Dateiprüfung und ein Speicher-Reporting unterstützen Anwender laut HP darüber hinaus, Ressourcen zu schonen und die IT-Infrastruktur zu vereinfachen.

Automatische Datenklassifizierung und Single Instance Storage

Mit der Windows File Classification Infrastructure können Anwender Daten anhand ihres geschäftlichen Nutzens automatisiert klassifizieren. Dadurch lassen sich Speicherkosten einsparen und Risiken minimieren, etwa indem vertrauliche Daten in öffentlichen Ordnern schneller identifiziert werden. Ebenso können wenig genutzte Daten auf kostengünstigere Medien verschoben werden und veraltete Daten lassen sich besser auffinden. Eine Single-Instance-Storage-Funktion eliminiert zudem redundante Dateien und hilft nach Angaben von Microsoft, den Speicherbedarf um bis zu 40 Prozent zu reduzieren.

Überarbeitete Software-Assistenten

Neue Software-Assistenten vereinfachen HP zufolge die Bedienung der Geräte, sodass die Speicher auch ohne größeres Fachwissen konfiguriert werden können. Zudem lassen sich mithilfe eines sogenannten Branch-Cache kürzere Antwortzeiten und eine geringere Netzauslastung erzielen, indem Dateien im Netzwerkspeicher lokal am Standort des Anwenders abgelegt werden. Ein weiterer Vorteil ist die unbegrenzte Client-Access-Lizenz von Windows Storage Server 2008 R2. Dadurch können bei Bedarf jederzeit neue Benutzer kostenfrei hinzugefügt werden.

Die Speicherlösungen HP Storageworks X1000 G2 und X3000 G2 sind laut HP ab sofort verfügbar. Der Listenpreis beginnt für das Modell HP Storageworks X1000 G2 bei 2.700 Euro und für das Modell X3000 G2 bei 4.090 Euro.

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