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Optimiertes Management der File-Service-Umgebung F5 Networks verkürzt das Backup beim IT-Dienstleister ivv GmbH

| Autor / Redakteur: Stefan Maierhofer / Nico Litzel

Der enorme Anstieg der Datenmenge in der File-Service-Umgebung stellte die Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH (ivv) vor erhebliche Herausforderungen bei der Datensicherung und dem Restore. Anstatt in eine teure Speicher- und Datensicherungslösung zu investieren, suchte die ivv nach einer intelligenten und längerfristigen Lösung zum Management des Datenwachstums und zur Verbesserung der Servicequalität für die etwa 7.500 User.

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Die Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH (ivv) ist ein IT-Dienstleister für öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen und auf den Betrieb von Host- und Client-Server-Umgebungen spezialisiert.
Die Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH (ivv) ist ein IT-Dienstleister für öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen und auf den Betrieb von Host- und Client-Server-Umgebungen spezialisiert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Informationsverarbeitung für Versicherungen GmbH (ivv) ist ein IT-Dienstleister für öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen und auf den Betrieb von Host- und Client-Server-Umgebungen spezialisiert. In Hannover und Oldenburg sind die rund 370 Beschäftigten der ivv vorrangig für Allsparten-Versicherungen tätig.

50 Prozent Zuwachs

Ein Anstieg der Datenmenge in der File-Service-Umgebung um 50 Prozent stellte die ivv vor neue Herausforderungen im Hinblick auf die Erweiterung der Kapazitäten und der Datensicherung. „Durch den enormen Anstieg der Datenmenge dehnte sich auch die Dauer des Backups erheblich aus“, erläutert Stephan Kraft, Systemmanager bei der ivv. „Wenn es um 18 Uhr gestartet wurde, war es am nächsten Morgen noch nicht beendet und wir mussten es manuell unterbrechen, weil es wieder in die Produktion ging. Das Backup hätte sonst die Geschwindigkeit der anderen Anwendungen zu sehr beeinträchtigt.“ Aufgrund dieser Schwierigkeiten bei der täglichen Sicherung der Daten konnte die Betriebssicherheit auf Dauer nicht gewährleistet werden.

Darüber hinaus bestanden die Laufwerke an den File-Servern aus „gestripeten“ Platten. Die maximal empfohlene Anzahl von Platten – mit einer Größe von 8,5 Gigabyte – ist in einem Stripeset 48. Somit ergab sich eine maximale Laufwerksgröße von etwa 400 Gigabyte. Diese Grenze war erreicht, sodass lediglich die Möglichkeit bestanden hätte, die Stripe-Elemente zu vergrößern. Dieser Weg zur Erzeugung größerer Platten wäre durch das Umkopieren sämtlicher Datenbestände mit einem erheblichen Aufwand verbunden gewesen.

Ein Blick in die Zukunft ließ einen weiteren unvermeidbaren Zuwachs von Daten erwarten, der auch durch teure Investitionen, beispielsweise durch Zukauf von weiterem Tier-1-Speicher, nicht zu einer endgültigen Lösung der Schwierigkeiten führen würde. In den Hauptfokus der Überlegungen rückte ein neues Management der File-Service-Umgebung, welches auch zu einer gleichzeitigen Verbesserung der Servicequalität führen sollte.

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