CeBIT 08: Virtual Tape Libary mit Deduplizierungsfunktion für Cluster-Einsatz Falconstor stellt neuen Generation der VTL Enterprise Edition vor

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Der Software-Spezialist Falconstor wird auf der CeBIT in Halle 2 am Stand E55 eine neue Generation seiner VTL-Software zeigen. Die Enterprise-Version soll sich dank der „Totally Open“-Architektur leicht in bestehende Speicherumgebungen integrieren lassen. Hinzugekommen sind laut Hersteller zudem weitere Möglichkeiten zur Medienverwaltung und Deduplizierungs-Funktionen.

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Anwendungsdiagramm der Falconstor VTL Enterprise Edition: Schnittstelle zwischen Produktiv- und Backupsystem.
Anwendungsdiagramm der Falconstor VTL Enterprise Edition: Schnittstelle zwischen Produktiv- und Backupsystem.
( Archiv: Vogel Business Media )

Falconstor kündigt zur CeBIT eine überarbeitete Version der Virtual Tape Libary (VTL) Enterprise Edition an. Diese basiert auf der „Totally Open“ genannten Architektur, wodurch sich die Software problemlos in bestehende Kombinationen aus Backup-Software, Festplatten-Arrays und physikalischen Tape-Libaries von Drittanbietern integrieren lassen soll.

Kennzeichen der neuen Version ist ein Single-Instance-Repository (SIR), sodass die Software nun auch Daten-Deduplizierung beherrscht. Die Deduplizierungs-Architektur unterstützt N+1-Clustering mit bis zu vier SIR-Knoten. Das SIR-Repository kann dabei auf bis zu 256 Terabyte erweitert werden.

Die Totally-Open-Architektur bietet laut Falconstor noch weitere Vorteile. Die Software läuft in Linux-, Solaris-x86-, VMware- oder Virtual-Iron-Umgebungen. Die neue Version mit Cluster-Deduplizierung kann darüber hinaus Daten per Fibre Channel mit bis zu vier Gigabit pro Sekunde oder mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde per iSCSI empfangen. Pro Knoten kann die Software 1,2 Gigabyte pro Sekunde verarbeiten. Bei möglichen acht Nodes resultieren daraus 9,6 Gigabyte pro Sekunde maximale Datenverarbeitung im Cluster.

Die Falconstor VTL Enterprise Edition ist ab sofort erhältlich. Für eine Version mit unbegrenzter Anzahl emulierter Cartridges verlangt der Hersteller rund 50.000 US-Dollar. Versionen, die im Funktionsumfang eingeschränkt sind, sind bereits ab 8.000 US-Dollar erhältlich.

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