Wichtige Hürde genommen

Fibre Channel mit 32 Gigabit pro Sekunde kommt 2015 oder 2016

| Redakteur: Nico Litzel

Der INCITS-T11-Normungsausschuss die Standardisierungsarbeit für 32 Gbps Fibre Channel abgeschlossen. Erste Produkte sollen 2015 oder 2016 auf den Markt kommen.
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Der INCITS-T11-Normungsausschuss die Standardisierungsarbeit für 32 Gbps Fibre Channel abgeschlossen. Erste Produkte sollen 2015 oder 2016 auf den Markt kommen. (Bild: XYZproject - Fotolia)

Fibre Channel mit 32 Gigabit pro Sekunde (32 Gbps) nimmt Gestalt an. Der INCITS-T11-Normungsausschuss (InterNational Committee for Information Technology Standards ) hat den Industriestandard für die sechste Generation des Fibre Channel Physical Interface (FC-PI-6) fertiggestellt.

Erste Produkte mit 32 Gigabit pro Sekunde könnten nach Einschätzung des Branchenverbands Fibre Channel Industry Association (FCIA) 2015 oder 2016 auf den Markt kommen. Zunächst werde der INCITS-T11-Normungsausschuss den Standard an das ANSI weiterleiten (American National Standards Institute), das diesen voraussichtlich im ersten Quartal 2014 publizieren werde.

Glasfaser und Kupfer

Die Fibre-Channel-PI-6-Standard-Spezifikation sieht eine einzelne optische Glasfaser- oder elektrische Kupfer-Lane vor. Das biete eine im Vergleich zu Multi-Lane-Interconnect-Techniken bessere Portdichte, habe einen geringeren Platzbedarf und zudem können die Leistung reduziert werden. Darüber hinaus wird eine 64/66b-ENDEC-Transcodierung (Encoder/Decoder) zum Einsatz kommen, die eine zuverlässige, fehlerfreie und paketverlustfreie Datenübertragung bei der vollen Bandbreitennutzung von 32 Gigabit pro Sekunde gewährleisten soll.

Bis zu 100 Meter innerhalb von Rechenzentren

Die sechste Generation soll mithilfe von laseroptimierten OM4-Multimodefasern innerhalb von Rechenzentren Port-zu-Port-Entfernungen bis zu 100 Metern und mithilfe von elektrischen Kupferkabeln bis zu sechs Metern überbrücken können. Für die Verbindung von Rechenzentren untereinander sind laseroptimierte Monomode-Glasfaserkabel vorgesehen, die eine Entfernung von bis zu 10.000 Metern überbrücken sollen.

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