Autarke Hochsicherheits-Rechenzentren für Banktransaktionen

Fiducia optimiert Notfallkonzept

29.08.2008 | Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

Die Fiducia IT AG, Service-Provider der Volks- und Raiffeisenbanken, betreibt in Karlsruhe zwei Hochsicherheits-Rechenzentren. Im Leitstand wird die IT rund um die Uhr überwacht.
Die Fiducia IT AG, Service-Provider der Volks- und Raiffeisenbanken, betreibt in Karlsruhe zwei Hochsicherheits-Rechenzentren. Im Leitstand wird die IT rund um die Uhr überwacht.

Externer IT-Leitstand steuert zwei Rechenzentren

Der IT-Leitstand ist im Schichtbetrieb rund um die Uhr mit jeweils zwölf Mitarbeitern besetzt. Das hohe Transaktionsvolumen wie auch alle Sicherheitsmaßnahmen setzen unter anderem eine permanente Überwachung der gesamten Netzwerkinfrastruktur von LAN, WAN und den Kommunikationsanbindungen ins Internet voraus.

Im Herbst 2007 entschied man sich bei der Fiducia, den IT-Leitstand der beiden Rechenzentren an einen separaten Standort auszulagern. Ziel war es, den Leitstand zu einer unabhängigen Komponente des Rechenzentrumbetriebs zu machen. Die wichtigsten Aufgaben des Leitstandes sind die Steuerung aller Systeme, das Ende-zu-Ende-Monitoring aller geschäftskritischen Anwendungen und der Infrastruktur sowie das „Schwenken der DataCenter-Site“ im Katastrophenfall, bei Wartungsarbeiten oder Defekten.

Das Monitoring aller Prozesse wurde von der Fiducia um die externe Selbstüberwachung des gesamten Rechenzentrums erweitert. Dabei simulieren verteilte Robotersysteme Kundentransaktionen und melden dem Leitstand die Verfügbarkeit und Performance. Alle Systeminformationen werden mit ZIS abgewickelt und in einem sogenannten Umbrella-Management gebündelt. Die einzelnen System-Management-Disziplinen zur Komponentenüberwachung sind mit Tivoli und HP Openview realisiert. Eine permanente automatisierte Überwachung der synchronen Datenspeicherung sorgt im Fehlerfall dafür, dass die Datenkonsistenz sichergestellt wird. Hier gilt die klare Prämisse: Datenkonsistenz vor Verfügbarkeit.

Verbesserungen auf mehreren Ebenen

Durch die Auslagerung des Leitstandes aus den Rechenzentren haben sich einige Verbesserungen ergeben. „Die Zusammenarbeit hat sich verbessert“, ist sich Carsten Pfläging, Leiter IT-Betrieb bei der Fiducia IT, sicher und zählt zwei für ihn wichtige Punkte auf:

  • Zunächst sei die operative Effizienz durch ein nun durchgängiges IT-Management gestiegen, da Netz, Anwendungen und Systeme von einem einheitlichen Leitstand überwacht werden.
  • Weiterhin wurde prozessual eine höhere Sicherheitsstufe erreicht, die ein positives Feedback der internen Revision einbrachte.

 

Kennzahlen der Fiducia Gruppe

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2015032 / Notfallplanung)