Autarke Hochsicherheits-Rechenzentren für Banktransaktionen

Fiducia optimiert Notfallkonzept

29.08.2008 | Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

Die Fiducia IT AG, Service-Provider der Volks- und Raiffeisenbanken, betreibt in Karlsruhe zwei Hochsicherheits-Rechenzentren. Im Leitstand wird die IT rund um die Uhr überwacht.
Die Fiducia IT AG, Service-Provider der Volks- und Raiffeisenbanken, betreibt in Karlsruhe zwei Hochsicherheits-Rechenzentren. Im Leitstand wird die IT rund um die Uhr überwacht.

„Wir haben die Mitarbeiter durch Security-Kampagnen sensibilisiert, denn die konsequente Einhaltung von Sicherheitsregeln ist uns sehr wichtig“, resümiert Carsten Pfläging. Der Grund: Zu den gefährlichsten Bedrohungen für die Verfügbarkeit von Daten im Finanzbereich zählen Schädlinge aus dem Internet. Laut dem Sicherheitsreport „Global Security Survey 2006“, einer von Deloitte Touche Tohmatsu durchgeführten Befragung bei maßgeblichen Finanzdienstleistern, berichteten über drei Viertel (78 Prozent) der befragten Unternehmen über Sicherheitsvorfälle, die auf externe Verursacher zurückzuführen waren.

Zur Abwehr solcher unberechtigter Zugriffe aus dem Internet hat die Fiducia ein hochverfügbares, mehrstufiges Firewall-Konzept entwickelt. Sollte ein Firewall-System ausfallen, wird dieses automatisch von den anderen Systemen kompensiert. Eine ständige Schädlingsprüfung durch Antiviren-Lösungen mehrerer Anbieter, sowohl auf den Anwendungsrechnern als auch Servern und Gateway-Systemen, vervollständigt das Sicherheitskonzept.

Fingerabdruck-Erkennung beschleunigt den Schichtwechsel

Ein weiteres im IT-Leitstand eingesetztes Sicherheitsprodukt ist eine Biometrie-Lösung mit Fingerabdruck-Erkennung. Mit ihr lässt sich einerseits revisionssicher nachvollziehen, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt auf das System eingewirkt hat, sie ermöglicht aber auch einen nahtlosen Schichtwechsel am Arbeitsplatz. Früher musste der abgelöste Mitarbeiter sich am Arbeitsplatz abmelden und Windows beenden, bevor er den Arbeitsplatz übergeben konnte. Der übernehmende Mitarbeiter musste die einzelnen Überwachungsfunktionen des Arbeitsplatzes nach Eingabe seiner Kennung anschließend komplett neu starten. Die Fingerabdruck-Erkennung hingegen unterbricht den Überwachungsbetrieb nicht, denn die Monitoranzeige bleibt auch beim abgemeldeten Bediener aktiv und sperrt nur jede Eingabefunktion, bis sich der neue Bediener mit seinem Fingerabdruck identifiziert hat. Dadurch kann die Übergabe des Arbeitsplatzes deutlich schneller abgeschlossen werden als zuvor.

 

Kennzahlen der Fiducia Gruppe

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