Sichere Dateiarchivierung

Fileshadow veröffentlicht MacOS Desktop-App

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Tina Billo

Fileshadow bietet nun auch eine App für MacOS-Systeme an.
Fileshadow bietet nun auch eine App für MacOS-Systeme an. (Bild: Fileshadow)

Der Spezialist für Multi-Cloud-Datenarchivierung Fileshadow hat eine neue Desktop-App für MacOS gestartet. Ihr Einsatz ermöglicht, in der Apple iCloud gespeicherte Daten mit in anderen Cloud-Speicherdiensten oder lokalen Storage-Lösungen vorgehaltenen Dateien zusammenzuführen.

Die Desktop-App unterstützt auch direkt mit einem Rechner verbundene Festplatten (Direct Attached Storage / DAS) sowie Drobo-Appliances inklusive der jüngsten Weiterentwicklung Drobo 8D.

Durch die breite Abdeckung von lokalen, Cloud- und MacOS-Speicherdiensten ermöglicht Fileshadow den Aufbau eines sicheren Cloud-Vaults. Hierbei wird ein einziger konsolidierter Dateikatalog erzeugt und bereitgestellt. Die Dateien selbst werden dabei nicht verschoben und bleiben zusätzlich zum Fileshadow-Archiv an ihrem jeweiligen Speicherort.

Zentrales Datenarchiv

Der Fileshadow-Service archiviert und katalogisiert die zum Archiv hinzugefügten Dateien automatisch. Es spielt dabei keine Rolle, wo sich die Daten befinden: Fileshadow unterstützt neben MacOS und iCloud diverse Cloud-Dienste, Desktop- und NAS-/DAS-Plattformen. Dazu zählen zum Beispiel Adobe Creative Cloud und Lightroom, Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive sowie das Drobo Network.

Nach der Ergänzung zum Archiv erzeugt der Dienst umfangreiche, durchsuchbare Metadaten für jede Datei. Bei Fotos werden diese mittels GPS-Informationen, OCR (Optical Charakter Recognition) und Machine-Learning-basierten Tags generiert. Sucht der Anwender beispielsweise nach dem Begriff "Segeln", erhält er nicht nur passende Fotos angezeigt, sondern auch relevante Dokumente. Bei letzteren werden via Machine Learning auch Ergebnisse anzeigt, die thematisch ähnliche Tags wie etwa "Hafen" enthalten.

Zentrale Datenverwaltung

Fileshadow will nicht als Ersatz für bestehende Cloud-Speicherdienste dienen, sondern die unterschiedlichen Plattformen verbinden. Nutzer erhalten einen zentralen Überblick über ihren kompletten Datenbestand und behalten damit jederzeit die Übersicht. Jede Revision und Veränderung einer Datei wird zuverlässig registriert und im Fileshadow-Archiv gespeichert. Dabei ist unerheblich, ob die Datei an ihrem ursprünglichen Speicherort gelöscht wurde. Anwender können auf diese Weise jederzeit auf ältere Dateiversionen zurückgreifen.

Der Dienst ist bis zu einer Datenmenge von 100 Gigabyte kostenlos. Für bis zu einem Terabyte Speicherplatz verlangt Fileshadow 15 US-Dollar pro Monat, die 2-Terabyte-Variante kostet 25 US-Dollar im Monat. Für jedes weitere Terabyte sind jeweils 10 US-Dollar mehr zu entrichten.

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