Suchen

VMware vSphere Flash Read Cache im Bunde mit OCZ VXL Software

Flash Cash und Virtualisierung revolutionieren die Datenhaltung

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Wichtige Funktionen von Flash Caching

vFRC 5.5 bietet als Teil des Plattform-Pakets eine allgemeine Lese-Cache-Funktionalität, während die VXL-Software erweitertes Enterprise-Caching und Virtualisierung bietet. Jede Lösung bietet wie folgt wichtige Funktionen des Flash-Caching:

Cache-Verteilung

vFRC nutzt ein statisches Cache-Verteilungsmodell, welches eine festgelegte Menge Cache-Speicher benötigt, die jeder Gast-VM zugeordnet werden muss. Die Workloads verschieben sich, je nach Wichtigkeit, die Cache-Speichermenge bleibt jedoch statisch und passt sich nicht dynamisch an die Workload-Veränderungen an. Jede VM muss einzeln konfiguriert werden, um zu bestimmen, wie viel Flash jede VM verdient. Dies verlängert die Bereitstellungszeiten.

Ergänzendes zum Thema
Inhaltsverzeichnis
  • ESXi 5.5 und vSphere Flash Read Cache
  • VXL Caching und Virtualization
  • Wichtige Funktionen von Flash-Caching
  • Cache-Verteilung
  • Verteilung der Flash-Ressourcen
  • Unterstützung für vMotion
  • Erweiterte Caching-Algorithmen
  • Hochverfügbarkeit (HA=High Availability) und Fehlertoleranz (FT)
  • Remote Central Management

Die VXL-Software nutzt ein dynamisches Cache-Verteilungsmodell, wobei der Flash-Cache bereits mit Anwendungsdaten vorbereitet ist, um bestimmte geschäftskritische Workloads zu unterstützen, die zu festgelegten Zeiten ausgeführt werden müssen. Es wird eine einzigartige „Business-Rule“-Maschine zum Vorwärmen des Cache genutzt, die den Flash-Cache den Workload-Zyklen anpasst. So wird sichergestellt, dass sich die relevanten Daten auf den Punkt im Cache befinden und den Anwendungen zur Verfügung stehen.

Verteilung der Flash-Ressourcen

Alle im vFRC-Layer konfigurierten SSDs sind einzig zur Verwendung als Cache-Partition zugeteilt – und nicht als Flash-Partition –, was Verfügbarkeit der Flash-Ressourcen als Speicherkapazität begrenzt.

Die VXL-Software bietet eine Verteilung der Flash-Ressourcen zwischen allen verbundenen VMS auf Abruf. So kann die Z-Drive R4 Karte als eine hoch-verfügbare Netzwerk-Ressource virtualisiert werden, die von jeder VM auf dem lokalen ESXi-Server oder anderen Servern im Cluster genutzt werden kann.

Ergänzendes zum Thema
Die wesentliche Einschränkung

Der Artikel eschreibt die vFRC 5.5-Funktionalität, wie sie von OCZ gemäß dem VMware ESX und ESXi Datenblatt sowie öffentlich zugänglichen Industrie-Ressourcen verstanden wurde.

Sie gilt nicht für VMware vSAN, da dies ein separates Produkt ist und als eine Beta-Version von VMware, das zum Zeitpunkt der Artikelverfassung als nicht allgemein verfügbares VMware Produkt vorgestellt wurde. vFRC und vSAN sind nicht miteinander kompatibel, da das Flash-Drive entweder vFRC oder vSAN zugeordnet und nicht von beiden gleichzeitig genutzt werden kann.

Mit diesem Design-Ansatz beschäftigt keine VM den Flash ineffizient, wenn er besser anderswo in der Umgebung genutzt werden kann. Die Beschleunigung von Anwendungen ist nicht nur auf diejenigen limitiert, die auf dem gleichen Server laufen, in dem sich der Cache befindet.

Unterstützung für vMotion

„VMware vMotion“ ist eine Fähigkeit, die Ausfallzeiten einer Anwendung bei einer geplanten Server-Wartung durch Migration laufender VMs zwischen Host-Servern zu reduzieren. Im vFRC-Modell muss der Cache vorher migriert werden, um vMotion zu ermöglichen. Dies setzt einen sorgfältigen IT-Plan für diese Migrationen voraus, um keine zwischengespeicherten Daten zu verlieren, Performance-Rückgänge zu erfahren oder Laufzeiten zu verlängern.

Ergänzendes zum Thema
Das Fazit der Autoren

Mit Hilfe der Flash-Technologie in einer VMware-Umgebung, erhält ein Unternehmen die Möglichkeit das Gesamtleistungsniveau als auch die Servicequalität dramatisch zu steigern, dabei flexibler bei den täglichen Aufgaben zu sein sowie die Betriebszeit des Rechenzentrums zu sichern. Währenddessen werden die Kosten- und Wartungsressourcen reduziert.

Sobald Caching und Virtualisierung dem Mix hinzugefügt werden, steigt die Anzahl an VMs, die auf der Host-Infrastruktur laufen können. Dies wiederum erhöht das Wachstum des Rechenzentrums ohne übermäßigen Anstieg der TCO. Die VXL-Software-Plattform von OCZ bietet ein umfassendes Paket an Flash-Virtualisierungs- und Beschleunigungsfunktionen, entwickelt um die Anforderungen von Enterprise-Workloads zu adressieren.

Im VXL-Software-Modell werden die zwischengespeicherten Daten als virtualisierte Speichereinheit behandelt, auf welche ständig zwischen den ESX-Servern zugegriffen werden kann, wann immer VMs migriert werden. Wenn VMs vom lokalen ESX-Host auf einen Remote-Host migrieren, identifiziert die VXL-Software diejenigen VMs, welche rechnerfern gewartet werden und überträgt die lokale Flash-Konnektivität zur Remote-Konnektivität. Dadurch werden drastische Performancerückgänge beseitigt, während eine transparente und dynamische VM-Migration von einem zum anderen Server ohne Cache-Verlust möglich wird.

Erweiterte Caching-Algorithmen

Die VXL-Software unterstützt erweiterte Regel-basierte Algorithmen, die IT-Administratoren aus einer Reihe von voroptimierten, anwendungsspezifischen Caching-Regeln auswählen können. Diese helfen eine gut fundierte Auswahl zu treffen, welche Daten zwischengespeichert werden sollen.

Die VXL-Caching-Algorithmen berücksichtigen die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen VM und ihre Prioritäten, basierend auf den Anwendungsregeln. Jede Regel macht sich die Daten aus der „Hot Zone“-Erkennung, Befehlsgrößen-Prüfung und einer Menge anderer Variablen zu nutze.

(ID:42658136)