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Im Verbund mit VMware sorgt Fusion-io für mehr Leistung auf virtuellen Desktops Flash-optimierte VDI-Software beschleunigt virtuelle Clients

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit „io-VDI“ on Fusion-io für Server, „io-Memory“ und Shared Storage-Umgebungen können virtuelle Desktops so leistungsfähig sein wie SSD-Notebooks. Denn die Software soll den Speicherengpass auflösen, den das Schreiben von Daten in einer virtuellen Desktop-Infrastruktur erzeugt.

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Fusion-io bringt VDI auf Touren - zu vernüftigen Preisen, sagen der Hersteller und VMware.
Fusion-io bringt VDI auf Touren - zu vernüftigen Preisen, sagen der Hersteller und VMware.
(Bild: Stefan Rajewski/ Fotolia.com )

Die Software Fusion-io-VDI trägt dazu bei, die Leistung einer Virtual Desktop Infrastrcture (VDI) zu skalieren und mehr reaktionsschnelle, persistente Desktops innerhalb einer gegebenen Infrastruktur bereitzustellen. Mit ihr ließen sich erstmals ähnliche Kostenvorteile wie mit einer nicht-persistenter „stateless“ VDI realisieren, so der Hersteller.

Zugleich sorgten konstant niedrige Latenzzeiten für eine nahtlose und zuverlässige virtuelle Desktop-Performance selbst bei datenintensiven Aufgaben. Dafür stehen Features wie Transparent File Sharing, Write Vectoring und dynamische Flash-Zuweisung (seihe: Seite 3) bereit.

Mason Uyeda, Senior Director of Technical Marketing, End-User Computing bei VMware, erläutert, warum das wichtig ist: „Die erfolgreiche Implementierung einer virtuellen Desktop-Infrastruktur hängt entscheidend davon ab, dass es Unternehmen gelingt, reaktionsschnelle Desktop-Performance bereitzustellen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Benutzer kontinuierlich produktiv arbeiten können.“

Reaktionsschnelle Features

Fusion io-VDI ist optimiert, die Vorteile von Flash zu nutzen, um Spitzenleistungen zu erzielen. Die Software überwinde, so Fuion-io die Einschränkungen von Legacy-Storage-Infrastrukturen, so dass mehr Daten schneller zur Weiterverarbeitung an den Server geleitet werden könnten. Das wiederum reduziere die Menge der Daten, die im Netzwerk unterwegs sind.

So ermögliche Fusion io-VDI einen Durchbruch bei der Leistungssteigerung von VDIs. Dazu sei es nötig gewesen, die Anforderungen an die Datenverarbeitung möglichst nahe an der Applikation auf der Ebene der Virtual Machine (VM) zu straffen.

Anwendungen antworten so kontinuierlich in weniger als 200 Millisekunden, im Durchschnitt in nur 10 Millisekunden. Ohne io-VDI kann die Latenzzeit einer Anwendung weit über 1.800 Millisekunden liegen, bei einer durchschnittlichen Latenzzeit von etwa 600 Millisekunden.

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