Studie von Fujitsu und Crisp Research

Flash verbreitet sich trotz Cloud immer mehr

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dietmar Müller

(Bild: gemeinfrei, WikimediaImages / Pixabay / CC0)

Für Freunde des softwaredefinierten-Speicherns ist das Ergebnis einer neuen Studie von Fujitsu in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Crisp Research keine Überraschung: Standard-Speicherarchitekturen zeigen sich zunehmend überfordert mit neuen Entwicklungen im Rechenzentrum.

Für die Studie "Digital Infrastructure Innovation 2020 - Das Data Center als Innovationsbeschleuniger - Storage-Strategien für das Rechenzentrum der Zukunft" wurden im Rahmen von 179 Interviews in insgesamt zehn unterschiedlichen Branchen tätige Verantwortliche zu verschiedenen Themen befragt. Unter anderem ging es darum herauszufinden, wie die Storage- und Datenstrategien führender Unternehmen und internationaler Konzerne aussehen. Des Weiteren sollten Möglichkeiten von Overhead-Kostensenkungen, die mit einem noch stärkeren Datenwachstum verbundenen Herausforderungen sowie neue Wege in Bezug auf Geschäftskontinuität und Disaster Recovery ermittelt werden.

Die Antworten lauten: Knapp zwei Drittel der Unternehmen befinden sich inmitten des Transformationsprozesses, Trends wie das Internet der Dinge, Virtual Reality und Machine Learning spielen eine immer bedeutendere Rolle. Immerhin jede fünfte Firma steht aktuell in einer Wachstums- und Skalierungsphase ihres digitalen Geschäftsmodelle. Jedoch sehen 40 Prozent noch erheblichen Auf- und Nachholbedarf. Dabei bevorzugen 46 Prozent einen ganzheitlichen Ansatz beim Datenmanagement.

Es stehen noch viele Hausaufgaben an

Die Liste der Aufgaben ist auch darüber hinaus sehr vielfältig. Sie reicht von der Prozessautomatisierung und der damit verbundenen Reduktion der manuellen Administration bis hin zum intelligenten Einsatz von Flash-Systemen für High-Performance-Computing und Big Data – etwas, das laut der Untersuchung von der Mehrzahl der Unternehmen bereits in Angriff genommen und umgesetzt wird.

Bemerkenswert: Obwohl die Datenmenge zunimmt und sich die Cloud hier als Alternative bereits vielfach bewährt hat, verfolgt mit 44 Prozent knapp die Hälfte der Befragten eine In-House-Speicherstrategie. Ein Großteil der Befragten gab an, sich gerade in der Phase der Evaluierung und Einführung von Flash-basierten Storage-Systemen zu befinden (rund 70 Prozent), viele von ihnen wollen die Mittel für Innovationen speziell im Storage-Bereich deutlich erhöhen.

Flash wird zum Standard

Die Innovationssprünge und der Preisverfall bei All-Flash-Arrays machen diese Systeme zum neuen de-facto Storage-Standard für den Unternehmenseinsatz. Die bekannten Vorzüge lauten geringe Latenz, höhere IOPS, eine höhere Speicherdichte und ein geringerer Stromverbrauch. Die ehemalige Highend-Technologie Flash wird gerade Commodity und avanciert zur attraktiven Konsolidierungs-Plattform.

Studie wird als Entscheidungshilfe verstanden

"Die Studie soll als konkrete Entscheidungshilfe dienen, um essentielle strategische Entscheidungen in Bezug auf die digitale Infrastruktur und Storage-Strategien für das Rechenzentrum der Zukunft zu unterstützen", so Dr. Carlo Velten, CEO Crisp Research AG. "Hierfür ist zunächst elementar herauszufinden, welcher Stellenwert datengetriebenen Geschäftsmodellen heute und zukünftig beigemessen wird. Daraus resultierend können die Kriterien für eine erfolgreiche Storage-Strategie abgeleitet werden, die Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen liefert, um die zukünftige digitale Infrastruktur optimal an die neuen Gegebenheiten anzupassen."

Die Studie kann unter www.fujitsu.com/de/microsite/wp-crisp/ heruntergeladen werden.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal DataCenter-Insider übernommen.

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