Wollen Sie zulassen, dass Sie die Cloud stört?

Forechecking the Cloud

01.07.2011 | Autor / Redakteur: André M. Braun / Rainer Graefen

André M. Braun, Team Lead Enterprise Sales Germany Unfied Instructure Group bei EMC
André M. Braun, Team Lead Enterprise Sales Germany Unfied Instructure Group bei EMC

Zur Zeit spielt die IT-Industrie nur noch eine Platte: Cloud. Mancher mag gar nicht mehr hinhören. Das ist ein Fehler.

Was meint er da nur, werden Sie fragen! Nun denn: wir sind mitten in einer grundlegenden Änderung unserer Industrie. Es steht ein Paradigmenwechsel bevor. Dieser Paradigmenwechsel wird dafür sorgen, dass die IT-Welt danach nicht mehr so aussehen wird wie zuvor.

Anders jedenfalls, weil es einige Anbieter gibt, die IT-Services aus der Steckdose anbieten und damit durchaus respektablen Erfolg haben werden. Ich spreche hier nicht von EMC, aber Sie wissen sicher, an welche IT-fremden Cloud Frühstarter ich denke.

Das absolut spannende an diesen Anbietern ist, dass hier Investitionen in der IT-Industrie getätigt werden, deren Gegenfinanzierung in keinster Weise innerhalb der IT-Industrie erfolgt.

Heimlich und leise ändert sich Ihr IT-Business

Das heißt, diese Unternehmen verdienen das Geld dafür im Einzelhandel oder mit Online-Werbung – also außerhalb dieser Industrie. Und genau dieser Umstand sollte Sie misstrauisch machen.

Misstrauen sollten Sie vor allem entwickeln, weil diese Anbieter völlig ungestört vorgehen. Sie verdienen sich die Sporen mit Angeboten für Privatleute und kleine Unternehmen.

So sammeln sie Erfahrung mit den Anforderungen von Geschäftskunden. Der nächste Schritt ist die Ansprache der größeren Unternehmen und Mittelständler. So erhalten sie erste Referenzen im Geschäftskundenbereich.

Überraschungen der unangenehmen Art

Irgendwann stehen diese Angebote dann in Vorstandsvorlagen der DAX 30 Unternehmen in Deutschland. Gefährlich vor allem für Jene, die den Wandel einfach ignorieren statt frühzeitig und sachlich auch die negativen Seiten dieses Paradigmenwechsels zu nennen.

Denn die Frage ist nur: Wer treibt und wer wird getrieben? Nicolas Carr hat einmal gesagt „Es wird Störer geben und welche die gestört werden. Störer zu sein, ist deutlich angenehmer.“ Aber wie werde ich zu einem „Störer“ und was muss ich überhaupt tun?

Das ist wirklich ganz einfach. Entweder Sie werden Kunde dieser Services-Anbieter und begrenzen damit die eigene Wertschöpfung, oder Sie werden zum Störer und behalten die Kontrolle über Ihre Wertschöpfung.

Werden Sie Ihr eigener Service-Provider!

Denken Sie nicht in institutionalisierten Kategorien. kreieren Sie Ihren eigenen Paradigmenwechsel.

In unserer betriebswirtschaftlichen Welt geschehen Dinge immer aus drei Gründen.

  • Grund 1: Ich kann damit Geld verdienen.
  • Grund 2: Ich kann damit Geld sparen.
  • Grund 3: Ich kann damit Risiken vermeiden oder abwenden.

Die Cloud ist kein Hexenwerk

An dem Tag an dem Sie gefragt werden, ob es nicht sinnvoll ist so einen Public Cloud Service einzusetzen, werden Sie sagen können:

Das können wir auch, genauso günstig, genauso einfach, aber intern und deutlich sicherer.

Elastisch, dynamisch genau wie unser Unternehmen es braucht. Und sollte es Lastspitzen geben dann können wir über standardisierte offene Schnittstellen auf Serviceprovider ausweichen und diese Ressourcen auch dynamisch und ohne Betriebsunterbrechungen wieder zu uns zurück verlagern.

Die Lösungsbausteine dafür stammen aus meinem Unternehmen. Nicht als Blueprint oder als Strategie für die Zukunft, sondern als sofort einsetzbare Technologie. Vorpaketiert und automatisiert, aber immer noch allen offenen Standards folgend – ohne Zwang in proprietäre Technologien. Die IT von morgen schon heute einsetzbar und fertig.

Gestalten Sie Ihre Zukunft

Kennen Sie den Begriff der „Normativen Kraft des Faktischen“?

Schaffen Sie Fakten, bevor es andere für Sie tun. Stören Sie die vermeintlichen Störer und – lassen Sie uns das gemeinsam tun.

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