Thema: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um

erstellt am: 05.03.2010 13:56

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Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
05.03.2010 13:56

die CeBIT 2010 hat speichertechnisch betrachtet im Enterprise-Bereich nichts Revolutionäres, sondern nur Evolutionäres zu bieten.

Ganz anders im Einstiegssegment. Hier wird die CeBIT zur Plattform für die Kombination von USB 3.0 mit überdimensioniert ausschauenden Home-NAS-Servern aus Fernost, die acht und mehr Festplatten in ihren Gehäusen vereinen.

Das selbe gilt für 10 Gbit-Ethernet. Damit kommen demnächst auch SMB-Anwendern Hochleistungssysteme mit zweistelligen Terabyte-Kapazitäten zur Verfügung.

Mit diesen Kombinationen schaffen die Home-NAS-Serveranbieter den Sprung vom Consumer zum SMB-NAS. iSCSI als dediziertes Transportprotokoll gerät damit einmal mehr unter Druck, aber auch den bisherigen Storage-Anbietern von Entry-Systemen dürften erhebliche Marktanteile wegbrechen.

Rainer Graefen

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
21.03.2010 13:52

Ist das denn so schlimm, wenn nun asiatische Massen-NAS-Festplatten-Bauer so massiv in den Markt drängen? Dürfte eine interessante Preisentwicklung für die Käufer geben.

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
22.03.2010 10:19

Schlimm ist das wohl nicht. So wie ich das verstehe, geht es genau darum, dass die Einstiegssysteme viele Midrange und wahrscheinlich auch ältere Enterprise-Systeme überflüssig machen.

Solche besseren Home-NAS-Systeme könnten einige technische Konzept wie FCoE so teuer machen, es fehlt einfach an zahlender Kundschaft, dass sie ihren Durchbruch glatt verpassen könnten.

Jürgen

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
22.03.2010 13:33

Hallo Jürgen,
da ist was dran. Wobei: wenn der Markt keine hochtechnischen Storage-Lösungen benötigt, warum dann Energie in deren Entwicklung stecken? Im Endeffekt sollen alle Systeme ja den Anwendern dienen und es ist nicht deren Zweck, eine "technisch perfekte Ebene" zu erreichen.
C.G.

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
24.03.2010 13:16

Na ja, es gibt auch noch deutsche Eigengewächse, die schon noch Unterschiede zu den Asiaten zeigen.
das smartRAID z.B.
Toms hardware hat es getestet. Gar nicht mal so schlecht das Gerät. Hängt die meisten anderen Geräte ab.
http://www.tomshardware.de/NAS-Certon-SmartRAID-LG-N2B1,testberichte-240515.html

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
06.04.2010 18:04

Leider hat dieses "Eigengewächs" nicht die Nase vorn was Performance und Funktionalität anbelangt: Nur RAID 5 zu unterstützen geht ja leider gar nicht!

Ansonsten unterstützen bestimmt viele Dienstleister hierzulande - so wie wir ja auch - bestimmt sehr gerne Produkte aus dem Inland.

Grüße,

Patrick

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
17.04.2010 07:11

Bei vier Platten in dem Preissegment ist RAID 5 sinnvoll und RAID 1,0, 10 eher was für Geeks. Was ist an RAID 5 denn schlecht? Langsam ist es ja wohl nicht.
Grüsse aus Hannover,
Thomas
* zuletzt geändert von: Storm am 19.04.2010 um 09:26 Uhr *

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RE: Junge NAS-Anbieter räumen Einstiegsmärkte um
19.04.2010 09:35

Hi Thomas,

RAID-5 ist auch heute noch eine Standardkonfiguration für die Redundanz von Festplatten und damit auch von deren Dateninhalten.
MAn sollte allerdings bei RAID-5 die Festplattengröße im Auge behalten. Setzt man Festplatten mit ein oder zwei Terabyte ein, dann dauert im Fehlerfall nach dem Austausch einer Festplatte die Wiederherstellung sehr lange.
Im besten Fall könnte eine Festplatte derzeit mit 150 MByte pro Sekunde Daten. Da aber bei einem Rebuild noch von den beiden vebleibenden Platten gelesen werden muss, dauert so was inzwischen zwei bis drei Tage.

Grüße
Storm

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