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Konzern-Hausmesse Visit09 FTS lässt auf der Hausmesse als Fujitsu die Muskeln spielen

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Auf der diesjährige Fujitsu-Hausmesse Visit09 präsentierte der FSC-Nachfolger Fujitsu Technology Solutions (FTS) neue Produkte und Services und eine Storage-Partnerschaft mit Netapp. FTS ließ als Fujitsu-Konzern die Muskeln spielen und gab sich über die oft gestellte Standortfrage erhaben.

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Fujitsu hat die Hausmesse Visit von der Augsburger Schwabenhalle ins Münchner Messezentrum verlegt.
Fujitsu hat die Hausmesse Visit von der Augsburger Schwabenhalle ins Münchner Messezentrum verlegt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zum 1. April wurde FSC (Fujitsu Siemens Computers) zur FTS (Fujitsu Technology Solutions) umgebaut und in den Fujitsu-Konzern eingegliedert. Diese Eingliederung ging am Unternehmen keineswegs spurlos vorbei, was die international angereisten Visit-Besucher am 18. und 19. November durchaus merken konnten, allein schon daran, dass die Hausmesse in diesem Jahr erstmals nicht in der Augsburger Schwabenhalle, sondern im Messezentrum München stattfand. Hier präsentierte sich allerdings „Fujitsu“ und nicht „FTS“. Derlei Spartendenken will der japanische Konzern offenbar lieber intern behalten und tritt daher nach außen hin stets als einheitlicher Fujitsu-Brand auf. Unternehmensangaben zufolge bewegte sich die Besucheranzahl bei 6.000 Gästen. Bemerkenswert: Ungefähr ebenso viele Fachbesucher kamen zum Systems-Nachfolger Discuss&Discover.

Fujitsu und die Standortfrage

Die Verlagerung der Hausmesse von Augsburg nach München war für CEO Kai Flore Anlass auf der Pressekonferenz auf die Standortfrage einzugehen. Flore zufolge sind Augsburg, München und Paderborn zentrale Entwicklungsstandorte im Fujitsu-Konzern. Als FTS wird dort dabei innerhalb der Fujitsu-Gruppe das Server- und Storagegeschäft übernommen. Die Haupt-Produktionsstätte für Server mit Intel-Architektur liegt neben dem japanischen Fukushima im deutschen Augsburg. Gegenwärtig werden dort vor allem Desktop-PCs fabriziert sowie Notebooks assembliert, deren Einzelteile in China gefertigt wurden. Zukunftsweisend ist vor allem die Server-Produktion in Augsburg, inklusive Forschung und Entwicklung. Zudem werde Fujitsu dort in sechs bis sieben Monaten ein zentrales Datacenter eröffnen, für neue Hosting-Services, die im Rahmen der Dynamic-Infrastructure-Strategie offeriert werden. In den vergangenen Monaten habe man bereits viele neue Mitarbeiter eingestellt und viele Stellen seien noch offen, da das neue Geschäft personalintensiv sei.

Das neue Geschäftsmodell

Das „neue Geschäft“, damit meint Flore Service-Angebote innerhalb des Infrastructure-as-a-Service-Portfolios (I-a-a-S), einem Teil des Dynamic-Infrastructures-Portfolio. Das Credo hierbei lautet, den Kunden weltweit IT-Lösungen und -Services anbieten zu können, wobei Systemhauspartner im Vertrieb, der Installation und der Betreuung des Mittelstandes eine zentrale Rolle spielen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum neuen FTS-Geschäftsmodell und zu Neuigkeiten im Storage-Bereich.

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