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Eternus CS 800 Data Protection Appliance Fujitsu beschleunigt Backups mit Deduplizierung

| Autor / Redakteur: Bernd Schöne / Nico Litzel

Mit einigen Jahren Verspätung entdeckt nun auch Fujitsu die Deduplizierung. Die Eternus-CS-Familie – zu Zeiten von Fujitsu-Siemens Computers CentricStor genannt – hat Zuwachs bekommen. Die Eternus CS 800 zielt dabei auf den Midrange-Markt ab und soll helfen, Speichersysteme fürs Backup zu konsolidieren. Das heißt: Sämtliche Daten von Zweigstellen werden auf eine CS 800 übertragen. Anschließend wandern die verschlankten Daten bei Bedarf an ein Disaster-Recovery-Rechenzentrum oder auf Tape.

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Fujitsu bietet die Dedup-Appliance Eternus CS 800 in einer Basisversion mit sieben Ein-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und in einer Performance-Version mit drei Ein-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und zusätzlich zwei Zehn-Gigabit-Ethernet-Adaptern an.
Fujitsu bietet die Dedup-Appliance Eternus CS 800 in einer Basisversion mit sieben Ein-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und in einer Performance-Version mit drei Ein-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und zusätzlich zwei Zehn-Gigabit-Ethernet-Adaptern an.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Wir haben es nicht verschlafen, sondern zugewartet, bis es ein Trend wurde, genau zum richtigen Zeitpunkt für den Markt“, so ein Fujitsu-Mitarbeiter zur Deduplizierung. In der Tat schwappt die Deduplizierungs-Welle von den Vorreiter-Startups langsam in den breiten Markt, „obwohl es im Mittelstand“, so ein Vertriebsbeauftragter, „massenhaft Kunden gibt, die von dem Thema noch nichts gehört haben.“

Zentraler Anreiz, sich mit der Deduplizierung zu beschäftigen, sind die nicht mehr ausreichenden Zeitfenster für Backups und der Kostendruck bei der Umstellung vom Band auf Festplatte. „Ohne Deduplizierung sind die Kosten für virtuelle Tape Libraries einfach zu hoch“, erklärt ein Techniker des Unternehmens. Natürlich spielen auch der Platzbedarf und die Wärmeproblematik in den Rechenzentren eine entscheidende Rolle.

Mietmodell als Alternative zum Ausweichrechenzentrum

Der Hersteller sieht die Eternus CS 800 auch als Argument, seinen Disaster-Recovery-Dienst einem größeren Kundenkreis anzubieten. Gehobene Mittelständler, die sich ein zweites Rechenzentrum nicht leisten wollen oder können, mieten dazu eine weitere CS 800 in einem Fujitsu-Rechenzentrum an. Deduplizierung drückt die auftretenden Datenströme und somit den Bandbreitenbedarf bei der Übertragung auf ein erträgliches Maß, verspricht das Unternehmen. Wer diesen Weg nicht gehen kann oder will, dem bietet die CS 800 auch die klassische Archivierung auf Band an, inklusive Direct Tape Creation.

Weiter mit: Die Dedup-Software ist keine Eigenentwicklung

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