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Bladeserver mit Netzwerk und Storage in einem Enclosure Fujitsu PRIMERGY BX400: Das grüne Rechenzentrum

Redakteur: Ulrich Roderer

Das neue kompakte Rechenzentrum in a Box PRIMERGY BX400 reduziert Komplexität und spart bis zu 30 Prozent an Stromkosten. Die integrierte Bladelösung kann sowohl in Büros als auch in Serverräumen und Rechenzentren zum Einsatz kommen.

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Das grüne Rechenzentrum in a Box: Fujitsu PRIMERGY BX400.
Das grüne Rechenzentrum in a Box: Fujitsu PRIMERGY BX400.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die flexible Infrastruktur des PRIMERGY BX400 zeichnet sich durch ein einfach zu bedienendes Management aus. Die Lösung kombiniert Speicher, Bladeserver und Netzwerk in einem kleinen Enclosure und bietet Platz für bis zu acht Server- oder Speicher-Blades.

Fujitsu adressiert damit kleine und mittelständische Firmen ebenso wie große Unternehmen, die zwischen drei und 30 Server im Einsatz haben. Das Chassis ist in zwei Varianten erhältlich. Die Rackversion lässt sich in alle 19-Zoll Racks einbauen, die Standalone-Version kann in jedem Büro aufgestellt werden, technisch sind sie sonst baugleich.

Base Configuration Wizard

Der PRIMERGY BX400 verfügt über ein Service Panel an seiner Frontseite, das Administratoren die Möglichkeit einer einfachen Erstkonfiguration gibt. Es ermöglicht darüber hinaus das Konfigurieren, Diagnose und Überwachung des Enclosure.

BX400 muss nicht installiert werden. Der Administrator kann über Wizards die grundlegenden Parameter setzen wie Sprache, Datum/Uhrzeit, Import- und Identifikationseinstellungen, Strom- und Netzwerkeinstellungen, PIN-Sicherung etc.

Insgesamt verfügt der BX400 über sechs Management-Tools, die die tägliche Arbeit um bis zu 60 Prozent reduzieren sollen (ServerViewDashboard, lokales Service Display, Base Configuration Wizard, SV InstallationManager, ServerViewVirtual I/O Manager, ServerViewResource Coordinator)

ServerView Dashboard

Das ServerViewDashboard erlaubt es, das System einfach zu überwachen und grundlegende Managementfunktionen durchzuführen. Es bietet fotografische Ansichten der Vorder- und Rückseite des Chassis mit allen integrierten Komponenten. Das Dashboard zeigt Informationen wie den Zustand des Systems, Strom, Adressen der Serverblades, MMBs, Front-Side I/O Module, Connection Blades und Storage Blades. Über das Dashboard können Administratoren einfache Aufgaben wie die Zuweisung von USB/DVD-Laufwerken vornehmen oder Blades an- und abschalten. Es ermöglicht, verschiedene Stromnutzungsmodi auszuwählen (Minimum, Low Noise, Enforced, Limitation, Scheduled).

Stromverwaltung

Der BX400 zeichnet sich durch ein effizientes Design aus und nutzt das Cool-Safe-Design von Fujitsu. Damit soll eine Einsparung von 30 Prozent an Strom möglich sein und es wird weniger heiße Luft in den Serverraum geblasen als bei traditionellen Rack-Servern. Das bedeutet, dass Klimaanlagen nicht auf Vollast fahren müssen und gleichzeitig der CO2-Ausstoß minimiert wird.

Gleichzeitzig reduziert das System auch die Risiken, die mit Überhitzung verbunden sind, und verdoppelt nach Herstellerangaben die Lebensdauer der Komponenten. Im BX400 kommen zudem hocheffektive Stromversorgungen zum Einsatz, die über den “Dynamic powerMode” automatisch eine Lastoptimierung jedes Moduls durchführen.

In den verschiedenen Modi der Stromversorgung haben Administratoren die Auswahl zwischen jeweils passenden Einstellungen. Während „Low Noise“ den Geräuschpegel niedrig hält (45dB) sorgt beispielsweise „Minimum“ dafür, dass der niedrigste mögliche Stromverbrauch erzielt wird.

Virtual I/O Manager

ServerViewVirtual I/O Manager virtualisiert die I/O-Parameter der Serverblades (MAC Addressen, WWNs, I/O-Verbindungen und Bootparameter). Er erzeugt ein hardwareunabhängiges Serverprofil. Wird ein System erweitert oder muss es ausgetauscht werden, lässt sich so ein Profil einem neuen Blade zugewiesen werden, so dass keine Änderungen im LAN oder SAN entstehen.

In Verbindung mit dem ServerViewResource Coordinator entsteht ein kostengünstiges und hochverfügbares System, das jederzeit die Service Levels erfüllt.

PRIMERGY VSX – Shared Storage

Im BX400 kommt PRIMERGY VSX zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Shared Storage-Lösung für PRIMERGY BX Blades, die auf Data ONTAP-v von NetApp basiert. Sie wird auf einem Storage Control Blade gehostet und läuft in einer virtuellen Maschine. Das im System eingesetzte PRIMERGY SX960 Storage Blade verfügt über bis zu 10 Hard Disks. PRIMERGY VSX ist vollständig mit Fujitsus ServerViewAppliance integriert.

Der PRIMERGY BX400 ist kompatibel mit jeder einzelnen Komponente des PRIMERGY BX Blade-Portfolios. Wollen größere Unternehmen beispielsweise auf den PRIMERGY BX900 umsteigen, benötigen aber nicht die Rechenleistung der 18 Server-Blades, kann der PRIMERGY BX400 um aktuelle Konfigurationen erweitert und aufgestockt werden.

Ausbau der Kapazität

Die PRIMERGY BX-Serie wurde speziell für ein breites Anwendungsspektrum entwickelt. Dies reicht von Web- oder Terminal-Servern mit niedrigeren Ansprüchen an die Leistung zu hochperformanten Konfigurationen für Datenbank- oder Anwendungsserver. Der PRIMERGY BX400 von Fujitsu unterstützt alle aktuellen und früheren Versionen gängiger Betriebssysteme wie Windows und Linux sowie gängige Hypervisoren wie Microsoft HyperV, VMware und Citrix Xen. Der BX400 kann zudem mit denselben PRIMERGY BX Server-, Speicher-, Anbindungs und Management-Blades ausgestattet werden wie der PRIMERGY BX900. Diese haben bereits mehrere Spitzenplätze in Benchmark-Tests erzielt.

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